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Willkommen an der BBS Neustadt, Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz

Anmeldung für das Schuljahr 2019/20

Die BBS Neustadt bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten!

Berufsreife in der Berufsfachschule 1

Mittlere Reife in der Berufsfachschule 2

Assistent plus Fachhochschulreife in der Höheren Berufsfachschule

Fachhochschulreife in der Berufsoberschule 1

Allgemeine und fachgebundene Hochschulreife in der Berufsoberschule 2

Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife im Beruflichen Gymnasium (Technik)

Techniker in der Fachschule

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14. Expertenrunde Klimastiftung für Bürger

Am Mittwoch, den 13.03.2019 war die Klimastiftung für Bürger mit ihrer 14. Expertenrunde zu Gast an der BBS Neustadt. Die Stiftung ist Partner der hiesigen Bienen AG und unterstützt viele Projekte wie Streuobstwiesen oder Schulgärten an Schulen in Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Hierbei wurden drei Workshops für SchülerInnen verschiedener Altersklassen getestet.

Für die SchülerInnen der HBF MM 17b wurde ein Planspiel durchgeführt, das die Zerstörung der Wälder und den illegalen Holzhandel und die entsprechenden Klima- und Umweltschäden beleuchtet. Die Geigerschule, die wie die BBS auch an dem Bienenprojekt teilnimmt, arbeiteten zum Thema Energie und Energieumwandlung. Der dritte Workshop diente der Erfahrung selbst Papier herzustellen.

In der Expertenrunde hatten die Vertreter der Schulen die Chance Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und sich die anderen Projekte anzuschauen.

Präventionstage an der BBS Neustadt

Am 20. und 21.02.2019 war Psychologe und Seelsorger Frank Pape als Referent der "Tour des Lebens" in Kooperation mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland an der BBS Neustadt zu Gast, um die Schüler*innen präventiv über die Themenbereiche Alkohol und Drogen zu informieren. Die "Tour des Lebens" ist eine private Gesellschaft, die sich im Bildungsbereich auf das Thema "Schulische Prävention" spezialisiert hat. Finanziert wird sie durch Kooperationspartner wie gesetzliche Krankenkassen und/oder Unternehmen der Privatwirtschaft.

Frank Pape erklärte an beiden Tagen etwa 270 Schülern*innen welche Auswirkungen Alkoholkonsum auf deren späteres Leben haben kann und was sie beim Umgang mit dieser Alltagsdroge beachten sollten. Was ist zu tun, wenn ein Freund bei einer Party nach zu vielen Drinks bewusstlos wird? "Ruft auf jeden Fall direkt einen Rettungswagen, damit seid ihr auf der sicheren Seite", empfahl Pape.

Auch die rechtlichen Konsequenzen von Alkohol- und Drogengenuss wurden nicht außer Acht gelassen: Pape warnte die Schüler*innen davor, wie einfach es ist nach einer durchfeierten Nacht am Wochenende am Montagmorgen den Führerschein zu verlieren, denn es kostet den Körper 30 bis 35 Stunden, bis er den Promillegehalt einer Flasche Wodka vollständig abgebaut hat. Anhand von Beispielen aus Papes Alltag als Notfallseelsorger wurde den Schülern*innen vor Augen geführt, welche fatale Folgen es haben kann, wenn man sich nach dem Konsum einer Flasche Bier hinter das Steuer eines Autos setzt. Wer mit ca.0,3 Promille im Blut einen Unfall baut, muss sogar mit einer Haftstrafe rechnen, hieß es. Und wer einen Drogendealer nicht bei der Polizei anzeigt, werde im Strafprozess mit schuldig gemacht.

Bei dem Thema Drogenprävention ging es um die Vorstellung verschiedener Drogenarten, um ihre Herstellung und Auswirkung auf den menschlichen Körper. Bei dem Thema Rauchen wurde vor allem über das Shisha-Rauchen informiert.

Die Schüler*innen folgten den Vorträgen von Frank Pape mit großem Interesse und beteiligten sich aktiv, indem sie ihr Vorwissen über die biochemischen Vorgänge im Körper, gesetzlich vorgeschriebene Promillegrenzen wie auch eigene Erfahrungen einbrachten. In Klassengesprächen nach den Veranstaltungen zeigte sich auch, dass den Schülern*innen Vieles noch nicht bekannt war und dass mancher anhand der geschilderten Unfälle zum Nachdenken und vielleicht auch zum Umdenken gebracht wurde.

Die Honigbiene: des Menschen kleinstes Nutztier

Am Donnerstag, 21. Februar 2019 informierte der Imker Rainer Klug interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße über die Bienen als kleinstes Nutztier des Menschen.

Seit etwa einem Jahr stehen an der Berufsbildenden Schule Neustadt zwei Bienenvölker, freundlicherweise gefördert von der Klimastiftung für Bürger sowie dem Drogerieunternehmen dm, ein dualer Partner unserer Schule.

In diesem Zusammenhang hat sich eine Bienen AG formiert, die von Dr. Christof Huber in Zusammenarbeit mit dem Imker Rainer Klug und Peter Damm betreut wird. Die Zielsetzung ist dabei, bei den jungen Menschen das Interesse für das ökologische Wirtschaften mit Bienenvölkern zu wecken. Die HuBees, die aus Schülern des Beruflichen Gymnasiums und der Höheren Berufsfachschule bestehende Arbeitsgemeinschaft, werden praxisorientiert an die Imkerei herangeführt und in der nachhaltigen Pflege der Bienenvölker begleitet. Die erfolgreiche Arbeit der Bienen AG wird mit dem geernteten Honig reichhaltig belohnt.

Bei seinem kurzweiligen Vortrag geht Rainer Klug auf die Geschichte der Bienen als Nutztier des Menschen ein und erläutert darüber hinaus die in der Bienenhaltung anfallenden Aufgaben. Des Weiteren weist er darauf hin, dass mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ausschließlich nach der Bestäubung durch Bienen wächst und gedeiht. Rund 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen laut dem Deutschen Imkerbund in Deutschland von der Bestäubung der Honigbiene ab. Sie trägt zusammen mit den Wildbienen dadurch maßgeblich zur Ernährungssicherheit des Menschen bei und ist mitverantwortlich für einen Großteil der pflanzlichen Vielfalt.

Der Vortrag machte den Zuhören bewusst, dass die Honigbienen nicht nur für den in Deutschland sehr beliebten Honig auf dem Frühstücksbrot verantwortlich sind, sondern vor allem eine zentrale Funktion im Ökosystem einnehmen.

Europa AG erstellt Filmbeitrag für die Europawahl 2019

Ausschreibung Europapreis 2019

Am 26. Mai 2019 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Vor dem Hintergrund des Brexit, der Wahl zum Europäischen Parlament und dem Startschuss für eine neue Europäische Kommission wird 2019 zum Schicksalsjahr für die EU.

Die Abteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz hat zu diesem Anlass Schulen dazu eingeladen an dem Wettbewerb um den Europapreis 2019 teilzunehmen. Die Anforderung ist ein kreativer Wahlwerbesport oder Film zum Thema Europawahl 2019, der bis zum 28.02.2019 eingereicht werden musste. Die BBS Neustadt nimmt mit einem Filmbeitrag an diesem Wettbewerb teil.

Eine unabhängige Jury prämiert die besten und aussagekräftigsten Wahlwerbespots noch vor der Europawahl.

Motivation und Profil der Projektteilnehmer

Nach dem Erhalt der E-Mail mit der Ausschreibung zum Europapreis 2019 trugen die am Projekt beteiligten Lehrkräfte die Idee einen Filmbeitrag zur Europawahl 2019 zu entwickeln in die Klassen und Kurse des beruflichen Gymnasiums der BBS Neustadt. Zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11-13 ließen sich umgehend für dieses Vorhaben begeistern und so ist das vorliegende Filmprojekt als jahrgangsübergreifendes Gemeinschaftsprodukt des beruflichen Gymnasiums zu verstehen. Im Rahmen der stattgefundenen Projekttreffen wurde die Filmidee gemeinsam entwickelt und in ihren Details konkretisiert. Die in der Filmproduktion anfallenden Aufgaben, welche unter anderem die Bereiche Konzeption, Organisation, Dreh, Schnitt oder Sound-Design umfassen, haben die Schülerinnen und Schüler je nach Einschätzung der eigenen Kompetenzen und den unterschiedlich gelagerten Interessen unter sich aufgeteilt, so dass alle Beteiligten ihren individuellen Beitrag zum Gelingen des Projekts leisten konnten.

Beschreibung der Projektziele

Im Zeitalter des Brexit und der Flüchtlingskrise, in dem die Errungenschaften der EU und der europäische Gedanke vermehrt in der Diskussion stehen, ist es essenziell, gerade junge Menschen mit dem Thema europäische Einheit vertraut zu machen. Der steigenden Anzahl der EU-Mitgliedsstaaten einerseits stehen immer lauter werdende europakritische Stimmen auf der anderen Seite gegenüber. Diese negative Stimmung machen sich Populisten in verschiedenen europäischen Ländern immer wieder zu Nutze und verstärken diese weiter, indem sie die Europäische Union für politische und soziale Probleme in den einzelnen Ländern verantwortlich machen.

Wir an der BBS Neustadt sehen unseren Bildungsauftrag unter anderem auch darin, der jungen Generation die positiven Seiten der europäischen Einigung bewusst zu machen. Dies gewährleisten wir durch demokratiefördernden Unterricht und zahlreiche europäische Projekte, unter anderem im Rahmen von Erasmus+. Der persönliche Kontakt und eigene Erfahrungen mit Menschen aus anderen europäischen Ländern rücken Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt und leisten einen wertvollen Beitrag zum Abbau möglicher Hemmungen und Vorurteile. So soll die gemeinsame europäische Geschichte und das entstandenen positive euröpäische Bewusstsein nicht in Vergessenheit geraten.

Der aktuelle Wettbewerbsbeitrag soll junge Menschen dazu motivieren sich als mündige Bürger der Europäischen Union zu begreifen, als Individuum, das durch seine Teilnahme an der Europawahl die Zukunft Europas aktiv gestalten und mitbestimmen kann. Der entstandene Wahlwerbespot soll den Zuschauern ermöglichen sich in die aktuelle Situation der europäischen Union hineinzufühlen, um so die Brisanz der Lage zu begreifen.

Beschreibung der Filmidee

Zu Beginn des Filmbeitrags werden potentielle Wähler mit der Frage „Dein Europa?“ konfrontiert und somit persönlich angesprochen. Ziel der anschließenden hochfrequenten Bildfolge an Negativszenen und –schlagzeilen, welche verstärkt durch die schnelle, dramatische Musik die kritische Stimmung in Europa verdeutlichen soll, ist eine Sensibilisierung für die brisante Lage der EU. Verstärkt wird die Dramaturgie durch das entschlossene Zusammenknüllen der Europaflagge am Ende dieser Sequenz, womit symbolisch auf die vielfach spürbare Politikverdrossenheit, aber auch die daraus resultierende Ernsthaftigkeit der europäischen Lage aufmerksam gemacht werden soll. Die Darstellung der Figur der Europa, die niedergeschlagen und umgeben von weggeworfenen Europa-Wahlkarten und anderem Müll in der Gosse liegt, stellt den personifizierten Höhepunkt der Europaverdrossenheit dar. Die Gleichgültigkeit der Passanten, welche ohne auf die in Not geratene Europa zu achten ihres Weges gehen, ja sogar unbewusst die dort stehenden Flaggen der Europäischen Union umstoßen und mit Füssen treten, spiegelt das politische Desinteresse vieler EU-Bürger wider.

Zum Umschwung kommt es schließlich durch eine Person, die sich die Zeit nimmt zu helfen und beim bewussten Betrachten einer der Europa-Wahlkarten zur Handlung aufgefordert wird. Der aufmerksame Passant erkennt schlagartig, wie wichtig seine Teilnahme an der Europawahl ist und stürmt entschlossen los, um noch rechtzeitig ins Wahllokal zu gelangen und vermeintlich Schlimmeres zu vermeiden. Die kritische Situation Europas und die dringliche Notwendigkeit des Handelns wird durch eine spannende Laufszene weiter dramatisiert. Erschöpft aber rechtzeitig erreicht der Läufer sein Ziel und spricht sich mit der Aussage „Mein Europa“ entschlossen für die Einheit des europäischen Staatenbundes und gegen antieuropäische Ressentiments aus. Ihm folgt eine internationale Wählerschaft von Europabefürwortern aus verschiedenen Ländern der EU. Die gemeinsame Wahlbeteiligung schenkt der bis dahin desillusionierten Europa Hoffnung, worauf diese sich aus ihrer misslichen Lage erhebt und den Zuschauer mit dem Appell „Dein Europa? – Deine Wahl!“ zum Handeln auffordert. Anschließend wird der Wahlslogan der BBS Schülerinnen und Schüler „EU - wE vote for yoU“ enthüllt. Die finale Filmszene zeigt Europa mit ihren Unterstützern und zeichnet abschließend ein hoffnungsvolles Zukunftsbild vom starken und vereinten Europa.

Badmintonturnier 2019

Im Rahmen des alljährlichen Badmintonturniers der BBS Neustadt kamen am Donnerstag, 21.02.2019 auch dieses Jahr wieder zahlreiche sportliche Schülerinnen und Schüler zusammen. Mit mehr als 80 motivierten jungen Wettbewerbsteilnehmern sowie vielen Zuschauern waren die Hallen im Sportzentrum Böbig gut ausgelastet.

Ambitionierte Teams aus allen Schulformen der BBS Neustadt spielten in einer Vorrunde sowie den dazugehörigen Finals mehre Stunden um den Turniersieg im Doppel. Viele Mannschaften leisteten sich packende Duelle und es kam zu einigen unheimlich spannenden und engen Spielen. Die zahlreichen Showdowns in den Finals zeigten dies überdeutlich.

Zum Gedanken des Wettbewerbs wurde auch der Gedanke des Fair-Plays von den Schülerinnen und Schüler deutlich präsentiert und die Spiele konnten ohne externe Schiedsrichter reibungslos durchgeführt werden. Auch die organisierenden Sportlehrerinnen und Sportlehrer zeigten sich sehr zufrieden und freuen sich auf die nächsten sportlichen Wettkämpfe, um das Schulleben weiter zu bereichern.

Studienfahrt der 13. Klasse nach Amsterdam - Ein Bericht von Natascha Koch

Die diesjährige Studienfahrt des 13er Jahrgangs des Technischen Gymnasiums Neustadt ging nach Amsterdam. Dienstagsmorgens ging es auch schon um 8:00 Uhr in Neustadt los - 6 Stunden Fahrt mit einem Doppeldecker-Bus. Für diese Woche waren wir in einem A&O Hostel in Amsterdam untergebracht. Das Frühstück sowie das Abendessen waren sehr lecker. Die überwiegend 4-Personen Zimmer, mit eigenem Bad, völlig ausreichend. Das Hostel lag zwar etwas außerhalb der Stadt und deshalb war der Fußweg ins Zentrum ziemlich lang, aber dafür hatten wir eine U-Bahn/Zugstation direkt vor unserem Hostel, sodass wir die Stadt schnell erreichen konnten. Den Rest des Ankunftstages hatten wir für uns. Viele waren in den Zimmern zum Ausruhen und manche erkundeten schon die schöne Stadt Amsterdam.

Ab Mittwoch ging dann das volle Programm los. Wir besuchten in Amsterdam die Heineken Experience, die 1864 gegründet wurde und heute zu den größten Bierproduzenten der Welt gehört. Natürlich gab es danach ein kleines Bier, nur zum Verkosten ;).  Dieses Museum ist eine Kombination aus Historie und moderner digitaler Show. Die historischen Elemente der Brauerei, die die Geschichte erzählten, waren aufgepeppt mit Videoanimationen, Hologrammen und Mitmachelementen. Man war sogar selbst das Bier im Braukessel, die Flasche auf dem Abfüllband und auf einer Party irgendwo auf der Welt. Zum Schluss gab es einen Contest um den besten Bierzapfer zu ermitteln. Okay - einer unserer Lehrer hat gewonnen, aber die Folgeplätze wurden alle von uns belegt.

Danach besuchten wir das NEMO Science Center, eine Art „Abenteuerspielplatz“  für Groß und Klein, wo man vieles mitmachen, anfassen und ausprobieren konnte. Es veranschaulichte uns die Welt der Physik, Biologie, Chemie und Technik mit vielen Vorführungen und Experimenten. Das Gebäude war wie ein riesiges Schiff, das im Hafen von Amsterdam liegt und vom Dach des Schiffs konnte man die gesamte Stadt überblicken und so manche Sehenswürdigkeiten entdecken.

Am Donnerstag kamen zwei Programmpunkte an einem Tag, es ging nach Rotterdam. Am Morgen war eine Hafenrundfahrt in Rotterdam geplant, die aber wegen des schlechten Wetters verschoben werden musste. Also fuhren wir zuerst in das Museum Futureland in der Maasvlakte 2 (neuer Hafen). Das Museum zeigt die Entwicklung vom alten Hafen zum neuen Hafen in vielen Schritten. Mithilfe von VR Brillen konnte man bereits heute über das Hafengelände im Jahr 2066 fliegen. Im Kino lief ein Dokumentarfilm über die Aufschüttung des Hafengeländes – das Museum liegt eigentlich 16,4 m unter dem Meeresspiegel. Am Nachmittag konnte dann doch noch die Hafenrundfahrt im größten Hafen Europas stattfinden, die uns viele Informationen auf den Weg mitgegeben hat. Allerdings waren die Wolkenkratzer noch immer in dichten Nebel gehüllt.

Am Freitag stand eine Stadtführung zu Fuß an. Na gut, es war kalt und regnerisch – aber sehr interessant. Die Stadtführer haben uns vieles über die Stadt Amsterdam erzählt. Viele der Häuser sind sehr schmal – denn früher gab es eine Fenstersteuer. Alles ist sehr eng aneinandergebaut und die Häuser sind etwas nach vorne etwas „gekippt“ errichtet, sodass hier bei Regenwetter kein Wasser in das Hausinnere gelangen kann. Über Flaschenzüge werden, damals wie heute, Waren und Möbel über die Fenster ins Innere des Hauses transportiert. Wir gingen auch zum kleinsten Haus der Stadt und von der Terrasse der höchsten Bar von Amsterdam hatten wir einen grandiosen Ausblick über die ganze Stadt. Da wir alle glaubhaft versichern konnten volljährig zu sein, durfte die Route unsere Führung auch durch die „adults only“ Bezirke von Amsterdam gehen und dabei haben wir natürlich auch einmal einen Blick in die „Fenster“ riskiert.

Was man zu dieser Studienfahrt definitiv erwähnen muss ist, dass die Lehrer alle super drauf waren und uns ziemlich viel Zeit gegeben haben, damit wir die Stadt in Gruppen genauer erkunden konnten. Ein Lob auch an unseren Busfahrer, der oft das Problem der 3,90 m hohen Brücken mit einem 4 m hohen Bus lösen musste. Das Navi hatte manchmal keine Ahnung, wie hoch die Brücken und breit die Straßen waren, die es vorschlug. 

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit

Am Montag, 4. Februar 2019 wurde in den Räumlichkeiten der BBS Neustadt die Ausstellung "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen" des Regionalbüros Rheinland-Pfalz und Saarland der Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Gedenkstätte für NS-Opfer Neustadt gezeigt.

In Anwesenheit zahlreicher Schulklassen und Gäste sprach Manfred Bug, Schulleiter der BBS Neustadt die Begrüßungsworte und brachte die Wichtigkeit einer solchen Ausstellung für die Bekämpfung rechtsextremen Gedankenguts und für die Stärkung der Demokratie zum Ausdruck.

Dieter Burgard, Beauftragter der Landesregierung für Jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, wies darauf hin, dass Rechtsextremismus "schon lange nicht einfach nur in Springerstiefeln daher käme, sondern oft Anzug und Krawatte trage", also in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen sei. Diesem rechtsextremen Weltbild müsse man sich entgegenstellen und es als Bedrohung für die Demokratie begreifen.

Eberhard Dittus, Vorsitzender der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt an der Weinstraße, gab den Besuchern der Ausstellung zu bedenken, dass Demokratie keineswegs selbstverständlich, sondern vielmehr als wertvolles Gut zu verstehen sei, für dessen Erhalt sich jeder Einzelne einsetzen müsse. Daher gibt die Ausstellung folgende Denkanstöße: Was ist Demokratie? Welches Weltbild steckt hinter der rechtsextremen Ideologie? Was ist die Taktik rechtsextremer Parteien? Wie machen sich Rechtsextreme Musik und Internet zu Nutzen? Wie kann man Stammtischparolen entkräften?

Minella Hoffmann, die ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt an der Weinstraße absolviert, erläuterte den Anwesenden den Aufbau der Ausstellung und wies auf das pädagogische Begleitmaterial hin.

Den gelungenen musikalischen Rahmen für die Ausstellungseröffnung gaben "Blech Ruprecht", das Bläserensemble der Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums Neustadt unter der Leitung ihres Lehrers Herr Sternberger.

Die Ausstellung "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen" kann nach der Anmeldung im Sekretariat kostenlos besichtigt werden. Auf Wunsch werden Workshops für Schulklassen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0157/81604410 oder per E-Mail unter info@gedenkstaette-neustadt.de

Kontakt

Adresse

Berufsbildende Schule
Robert-Stolz-Straße 30 + 36
D-67433 Neustadt an der Weinstraße

Telefon: 06321/4900-0

Telefax: 06321/4900-999

sekretariat@bbs-nw.de

 

Öffnungszeiten Sekretariat:

Mo,  07:30 - 11:30 Uhr; 13:00- 16:00 Uhr

Di, 07:30 - 12:00 Uhr; 13:00- 16:00 Uhr

Mi, 07:30 - 12:00 Uhr

Do, 07:30 - 12:00 Uhr; 13:00- 17:00 Uhr

Fr, 07:30 - 13:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Europaschule BBS Neustadt

Die BBS Neustadt ist jetzt Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns über die Anerkennung unseres Engagements für den europäischen Gedanken.