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Willkommen an der BBS Neustadt, Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz

BeSt Berufs-& Studieninformationsmesse Neustadt an der Weinstraße

Am Freitag, 09. November und Samstag 10. November 2018 veranstaltet die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG) Neustadt an der Weinstraße in Kooperation mit der Realschule Plus, den Neustadter Gymnasien der Berufsbildenden Schule Neustadt und der Internationalen Schule die Berufs- und Studieninformationsmesse BeSt 2018.

Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern haben dadurch die Möglichkeit mit regionalen Unternehmen und Einrichtungen ins Gespräch zu kommen und sich für die berufliche Zukunft inspirieren und beraten zu lassen.

Universitäten und Hochschulen sowie über 50 namhafte Unternehmen und Institutionen aus Neustadt und der Region stellen sich vor. Darüber hinaus vertiefen kompetente Fachvorträge interessante Aspekte eines vielfältigen regionalen Ausbildungs- und Studienangebots.

Programm und Lageplan BeSt 2018

Berufsschulklassen DR17a und DR17b beim BASF-Agrarzentrum in Limburgerhof

Am Montag, 03.09.2018 unternahmen die Berufsschulklassen DrogistInnen DR 17 a und DR 17 b gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen in Fachrecht Frau Müller und Frau Frobin sowie Frau von Lonski als Fachlehrerin in CTW, einen Ausflug zum BASF-Agrarzentrum in Limburgerhof. Die Schülerinnen und Schüler müssen für ihre IHK-Prüfung u.a. wissen, welche gesetzlichen Grundlagen bei der Lagerung, Abgabe und der Verwendung von Pflanzenschutz- und Pflanzenbehandlungsmitteln zu beachten sind. Sie müssen außerdem in der Lage sein, Kunden verantwortungsvoll zu beraten. Zudem müssen sie über das Zulassungsverfahren informieren und die ordnungsgemäße Kennzeichnung prüfen können.

Die BASF bietet im Bereich Pflanzenschutz bewährte und innovative Fungizide, Insektizide und Herbizide an. Das BASF-Agrarzentrum Limburgerhof ist hierbei die Zentrale der BASF-Forschung für Pflanzenschutz sowie Steuerungszentrale für die Aktivitäten in der Pflanzenbiotechnologie und somit prädestiniert für einen schulischen Ausflug.
Den Schülerinnen und Schülern im 2. Lehrjahr wurde zunächst die Entwicklung des Agrarzentrums Limburgerhof und die aktuellen Forschungsaktivitäten in einem Vortrag im hauseigenen Filmhaus näher gebracht.
Anschließend gab es geführte Rundgänge in zwei Gruppen über das Agrarzentrum selbst. Dabei erhielten die Teilnehmer Einblicke in ein Labor mit miniaturisierten Testsystemen sowie in die Fungizidforschung in einem Gewächshaus. Außerdem wurden Versuche zur Umweltverträglichkeit neuer Wirkstoffe im Boden und im Gewässer vorgestellt und mit den Schülerinnen und Schülern durchaus kritisch diskutiert.

Der Ausflug war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr interessant und informativ. Die Mitarbeiter des Agrarzentrums haben fachlich auf einem hohen Niveau über das Gelände geführt und standen dabei für Fragen aller Art zur Verfügung.

Berufsschulklassen DR17a und DR17b beim dm-Verteilzentrum in Waghäusel

Am Dienstag, 19.06.2018 unternahmen die Berufsschulklassen der DrogistInnen DR 17 a und DR 17 b gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen in ABWL Frau Müller und Frau Frobin, einen Unterrichtsgang zum dm-Verteilzentrum in Waghäusel.

Die Schülerinnen und Schüler im 1. Lehrjahr erhielten zunächst einen Einblick in die Kontrolle der Wareneingangspaletten bevor sie bei der Kommissionierung der Ware den modernen Einsatz der Technik kennen lernten. Mitarbeiter des dm-Verteilzentrums stellten dabei –abgestimmt auf den Warenbedarf in den dm-Märkten– die Paletten auf sogenannten Caddys, den Elektrohängebahnen , zusammen. Außerdem wurde den Schülerinnen und Schülern die bei dm durchgeführte Qualitätskontrolle, auch hier unter Einsatz von neuester Computertechnik, vorgestellt. Bevor die fertig gepackten Paletten beim Warenausgang ankamen, wurden diese mit schützender Folie umwickelt und der konsolidierte Transport zu den dm-Filialen konnte beginnen.

Der Unterrichtsgang war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr interessant und lehrreich. Die Mitarbeiter des Verteilzentrums haben in kleinen Gruppen durch das Verteilzentrum geführt und standen dabei für Fragen aller Art fachmännisch zur Verfügung.

Exkursion der Klasse PMT 16 zur FachPack 2018 in Nürnberg

Vom 25. bis 27. September besuchten mehr als 40.000 Fachbesucher die europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik mit über 1.600 Ausstellern in zwölf Messehallen. Um der Diversität der Verpackungsindustrie gerecht zu werden, wurden die Hallen in Themenschwerpunkte aufgeteilt , die die Wertschöpfungsketten der Branche widerspiegeln. So waren in den südlichen Nürnberger Messehallen Aussteller aus den Bereichen Verpackungsmaschinen, Etikettier- und Verpackungstechnik sowie Intra- und Verpackungslogistik vertreten. In den nördlichen Messehallen wurden hingegen die Spezialisten für Packstoffe, Packmittel, Packhilfsmittel, Verpackungsdruck und -veredelung zusammengefasst.

Die Auszubildenden hatten zwei besondere Themengebiete auszuarbeiten, zu denen sie konkrete Besuche an den Ständen der Aussteller durchführten. Zum einen waren Lösungen zu sammeln, die die Packstoff- und Packmittelhersteller schon parat haben, um dem zum 01.01.2019 in Kraft tretenden Verpackungsgesetz gerecht zu werden. Zum anderen hatten sie zu überprüfen und zu belegen, ob die Unternehmen zum Start der Europäischen Fälschungsrichtlinie am 09.02.2019 bereits gerüstet sind oder nicht.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Heuchemer Verpackungen in Miehlen, die unseren Auszubildenden zum Packmitteltechnologen die Eintrittskarten für die FachPack im Wert je 45,00€ gesponsert haben.

Bilder: Sabine Becker und Messe Nürnberg

Bienvenue... Leinen los... Riemen bei - Rudert los!

Zwei Schüler, sie lernen auf der einen und auf der anderen Seite der deutsch-französischen Grenze, sie sprechen Französisch, Deutsch, Englisch und Spanisch – sicherlich geht auch ein wenig Elsässisch und Pfälzisch – und dennoch, auf dem Römerschiff Lusoria Rhenana in Neupotz spielen Sprachen erst mal nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum einen gemeinsamen Rhythmus zu finden, Vertrauen zueinander zu entwickeln und zu einem erfolgreichen Team zusammenzuwachsen. Die beiden positionieren sich auf den ersten beiden Bänken im Heck des Nachbaus des römischen Ruderbootes. Sie werden – was sie jetzt noch nicht ahnen – in wenigen Minuten ihren Mitschülern vom Lycée Le Corbusier aus Illkirch im Elsass und von der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße den Rhythmus beim Rudern des Römerbootes vorgeben und sicherstellen, dass das Gefährt sich sicher über den Neupotzer See bewegt.

Die insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler und ihre betreuenden Lehrkräfte haben sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben: Europa und ein europäisches Miteinander nicht nur theoretisch gut und erstrebenswert zu finden, sondern dieses Ziel aktiv im Alltag zu leben. Beide Schulen verfügen über einen Schwerpunkt im Bereich Bautechnik, was natürlich eng verbunden ist mit Baugeschichte und Architektur. Gemeinsam werden die Schülerinnen und Schüler namhafte Bauwerke aus dem Mittelalter sowie der modernen Architektur auf beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze erkunden, diese besichtigen und ihre architektonischen Merkmale analysieren. Das gemeinsame Projekt zielt auf die Erkenntnis ab, dass Baugeschichte vor politischen Grenzen nicht halt macht und Architekturstile Zeugen für die kontinuierlichen gegenseitigen Einflüsse in Europa im Laufe der Jahrhunderte darstellen. Ganz nebenbei fördern die jungen Menschen in einer engen Zusammenarbeit ihre interkulturelle Kompetenz, die in einem geeinten Europa unerlässlich erscheint, damit Bürgerinnen und Bürger verschiedener Länder offen und interessiert auf die europäischen Nachbarn zugehen.

Doch heute in Neupotz ist das alles noch Zukunftsmusik. Es geht jetzt nur darum die Kommandos aus der Marinesprache zu erlernen, "Riemen bei", die Arme soweit wie möglich nach vorne strecken, die Ruder eintauchen und kraftvoll im gleichen Tempo durch das Wasser zu ziehen. "Und eins, und zwei“, die Steuermänner Steuerbord und Backbord geben den Rhythmus vor. Auf die Mitstreiter achten und das eigene Tempo anpassen. Alle ziehen an einem Strang, so wächst ein Team zusammen!

Nach der Ankunft der Schülerinnen und Schüler des Lycée Le Corbusier aus Illkirch im Elsass und der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße geht es schon bald los. "Ich bin Alexander", stellt sich Alexander Ott, stellvertretender Schulleiter der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße und heute auch Schiffsführer des Römerschiffes Lusoria Rhenana in Neupotz vor. Sofort wird klar, dass an Bord die in der Schule übliche Hierarchie pausiert – hier sind alle Teil einer Mannschaft mit dem gemeinsamen Ziel, das Ruderboot sicher über den See zu manövrieren und wieder sicher an den Anleger zurückzubringen.

Alle Mann einsteigen, das Abenteuer kann starten! Bevor es aber an die Ruderbänke geht, gibt es eine Erklärung bootsspezifischer Begriffe wie etwa Backbord, Steuerbord, Heck, Bug usw. sowie Einweisung wie das Ruder richtig gehalten wird und wie die Befehle des Schiffsführers umzusetzen sind. Kommandos wie "Riemen bei" oder Wasser halt“ müssen vor der Fahrt auf dem See erst einmal erläutert werden. Nach diesen Vorbereitungen heißt es dann schon "Leinen los" und das Boot vom Anleger abstoßen.

Phasenweise werden die verschiedenen Rudertechniken eingeübt und nacheinander umgesetzt. Während der regelmäßigen Ruderpausen auf dem See erläutert der Schiffsführer historische Gegebenheiten und geht dabei auf die römische Geschichte ein. Dabei erklärt er, dass römische Legionäre vor 1900 Jahren mit solchen Booten auf germanischen Gewässern wie dem Rhein patrouillierten. Dabei weist er jedoch auch darauf hin, dass der Rhein damals nicht begradigt und viel breiter war und das Wasser sich durch die vielen Schlaufen im Vergleich zu heute eher träge voran bewegte. Dadurch konnten die Legionäre mit solchen Holzbooten eine Geschwindigkeit von 10 km pro Stunde erreichen.

Äußerst interessant waren auch die Informationen zu Alltagskleidung, Waffen und Ausrüstungsgegenständen der Römer sowie zu dem in Neupotz gefundenen Römerschatz, der heute teilweise auf der Berliner Museumsinsel besichtigt werden kann.

War die Gruppe noch bei kühlen Temperaturen gestartet, friert schon nach kurzer Zeit keiner mehr. Das sich zielgerichtet fortbewegende Boot bestätigt die gelungene Zusammenarbeit der Truppe. Erschöpft aber glücklich legen die Schülerinnen und Schüler des Lycée Le Corbusier aus Illkirch und der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße das Römerboot wieder sicher am Anleger an.

Projektauftakt Bautechnik – Ein Bericht von Nicolas Rammner

Das erste Treffen der beiden am Projekt teilnehmenden Schulen Lycée Le Corbusier Illkirch und der Berufsbildenden Schule Neustadt fand in Neupotz statt. Dort haben wir (die Schüler beider Schulen) eine Rudertour mit einem römischen Patrouillenboot gemacht, dieses ist eine Nachbaute der Patrouillenboote der römischen Zeit; es wurde 2010 eingeweiht und zu Wasser gelassen.

Auf solchen Booten ruderten bis zu 20 Hilfslegionäre, also Bewohner der besiegten Völker, die römische Bürger werden wollten, dann war noch ein Navigator und ein Kapitän an Bord. Der Hintergrund des Ruderns miteinander war das Kennenlernen und schaffen einer Einheit, die das Boot vorwärtsbringt, mit verschieden Kommandos von unserem Steuermann (der gleichzeitig unser Kapitän war) musste ich mit meinem französischen Partner auf der Steuerbordseite (ich war auf der Backbordseite) als „Unteroffizier“ den Takt und Geschwindigkeit unser Einheit synchron steuern. Nach verschiedenen Kommandos und einer Einführung in das Thema kam dann auch schon eine „Mann über Board“-Übung. Diese war so gedacht, dass unser Steuermann über Board fliegt und wir ihn danach wieder retten Unser Steuermann wurde jedoch von einer Boje imitiert, damit er wohl nicht nass wird.

Nach dem beeindruckenden Rudererlebnis waren natürlich - Schüler wie Lehrer - hungrig. Die hungrigen Mägen wurden mit dem warmen Essen der in der Nähe gelegenen Gaststätte gestillt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, bei dem man natürlich auch miteinander sprach, gab es noch ein gemeinsames Gruppenbild und dann war der Tag auch schon vorbei und die Klassen machten sich auf die Rückreise. Ein sehr erfolgreicher Tag und ein guter Projektanfang, wie ich empfinde.

Netzwerktreffen der Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Nenn es einen Clan,
nenn es ein Netzwerk,
nenn es Stamm, Sippe oder Familie.
Wie immer Du es auch nennst,
wer immer du auch bist,
du brauchst so etwas.

Jane Howard, Schriftstellerin

Am 13. und 14. September 2018 fand die Jahresfachtagung des rheinland-pfälzischen Europaschulnetzwerks statt. Die von den zertifizierten Schulen entsandten Europaschuldelegationen fanden sich hierzu im Hohen Westerwald in Bad Marienberg ein. Hier wurde 1951 das erste Europahaus seiner Art gegründet, eine europäische Bildungs- und Begegnungsstätte, die sich die Förderung des Engagements für ein vereintes Europa auf die Fahnen schreibt.

Die jährliche Veranstaltung dient in erster Linie als Plattform für den Austausch schulischer und außerschulischer Erfahrungen im Zuge der voranschreitenden Implementierung und Weiterentwicklung des Europaschulkonzepts der einzelnen Netzwerkmitglieder. Heute sind es bereits 55 Schulen, die Europa aktiv und engagiert auf ihre Agenda gehoben haben und den europäische Geist im Schulalltag inkorporieren und umsetzen.

Mit dem vierten Netzwerktreffen der Europaschulen wird die Tradition der Begegnung untereinander fortgeführt und das damit verbundene gemeinsame Arbeiten schulübergreifend unterstützt und vorangetrieben. Netzwerken, Erfahrungen teilen, mit- und voneinander lernen, Kontakt zu den staatlichen Trägern des Netzwerks, fachlicher Input und die Chance, das Netzwerk aktiv mitzugestalten und mit Leben zu füllen, das sind die Schlagworte, die über dem Netzwerktreffen schwebten.

Das diesjährige vierte Netzwerktreffen der Europa-Schulen führte die Tradition der Begegnung untereinander fort und förderte den Netzwerkgedanken und das gemeinsame Arbeiten in schulübergreifenden Begegnungen. Durch den gemeinsamen Austausch entstehen neue Ideen, Schulen können mit- und voneinander lernen und die Erfahrung der anderen im Netzwerk nutzen um die Qualität der eigenen Arbeit weiter zu verbessern.

Das Netzwerktreffen in Bad Marienberg bot nicht nur einen geeigneten Rahmen um Erfahrungen untereinander zu teilen, sondern auch die Gelegenheit mit den staatlichen Trägern des Europaschulnetzwerks in Kontakt zu treten. Heiko Stahl vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und Bénédicte Charbonnier von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz informierten über Neuigkeiten, gaben Updates und skizzierten Entwicklungen im Bereich der Europaschulen.

Fachlichen Input erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Felicia Pfeiffers Einblick in die Arbeit des Bundesnetzwerks Europa-Schulen e.V. und durch Sabine Lioys Überblick über die Erasmus+ Leitaktionen 1 und 2, die Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern Begegnungen im europäischen Ausland ermöglichen.

Ein weiterer zentraler Programmpunkt stellte das Barcamp dar, bei dem Schulen sich und ihre Europaarbeit vorstellten. Bei dieser Methode entwickelten die Teilnehmer die Programmpunkte selbst, die dann in Sessions à 20-30 Minuten gestaltet wurden. Inhaltlich stellten die Teilnehmer ein Best-Practice Beispiel aus ihrer Arbeit vor, erörterten eine bestimmte Thematik oder entwickelten eine neue Idee weiter. In diesem Rahmen gaben Dennis Bug und Dorith Hames von der BBS Neustadt gemeinsam mit Kamady  Fofana von der BBS Speyer Einblick in die europäischen Projekte in unterschiedlichen Fachbereichen der beiden berufsbildenden Schulen und standen dem interessierten Publikum für Nachfragen und detaillierte Auskünfte zur Verfügung. Das mitgebrachte Anschaungsmaterial stieß auf reges Interesse und mündete in sehr positives Feedback zu den vorgestellten Aktivitäten. Aus dieser anerkennenden Erfahrung leiten wir die Erkenntnis ab, dass wir uns als berufsbildende Schulen mit unserem europäischen Engagement keinesfalls zu verstecken brauchen.

I've learned that people will forget what you said, people will forget what you did, but people will never forget how you made them feel.
Maya Angelou, Schriftstellerin

Der bei diesem Europanetzwerktreffen gewonnene Eindruck hat gezeigt, dass sich die BBS Neustadt mit ihren vielfältigen Projekten auf einem guten Weg nach Europa gemacht hat, den wir mit unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam weitergehen und ausbauen sollten.

Exkursion der Anlagenmechaniker SHK 16 zur KSB SE & Co. KGaA in Frankenthal

Die Firma KSB SE & Co. KGaA ist ein führender Anbieter von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Serviceleistungen, die in einem breiten Anwendungsspektrum von der Gebäude- und Industrietechnik über den Wassertransport und die Abwasserreinigung bis hin zu kraftwerkstechnischen Prozessen zum Einsatz kommen.

Das 1871 in Frankenthal von Johannes Klein, Friedrich Schanzlin und Jakob Becker gegründete Unternehmen, deren Nachnamen für die Abkürzung KSB stehen, ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf allen Kontinenten zu finden. KSB beschäftigt weltweit momentan mehr als 15.000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist in Deutschland mit drei Produktionswerken in Halle, Pegnitz und Frankenthal, 11 Vertriebshäusern und 16 Servicezentren in der Gebäude-, Industrie- und Wassertechnik sowie in der Energietechnik vertreten. Das besuchte KSB Stammwerk in Frankenthal ist dabei das größte europäische Produktionswerk .

Nach unserer Anreise begrüßte uns zunächst der für die Region Rheinland-Pfalz zuständige Außendienstmitarbeiter Herr Dipl. Ing. Franz Funck im Besucherraum der KSB und stellte uns kurz den heutigen Programmablauf, seine Firma und deren Produktportfolio vor. Bevor wir in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Headphones für die Werksführung ausgestattet wurden, bekamen wir alle eine KSB-Geschenketasche, die mit nützlichen Utensilien für den praktischen Alltag eines SHK-Handwerkers bestückt war, überreicht.

Danach besichtigten die SHK- Auszubildenden des dritten Lehrjahrs in einer Führung über das Werksgelände die Produktionsstätten, die Prüfstände, die Ausbildungswerkstätten und die Forschungseinrichtungen. Die Produktionsstätten sind je nach Größe und Bauart der Pumpe in unterschiedlichen Hallengrößen untergebracht. Auf dem Gelände befinden sich ebenfalls eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Firma KSB arbeitet hierbei in enger Kooperation mit den umliegenden Hochschulen zusammen. Als letzte Station auf der Führung besichtigte die Gruppe das Akustik-Labor. Dort werden in einem speziellen hermetisch abgeriegelten Raum Schallemissionsmessungen zur Prüfung der Lautstärke durchgeführt.

Nach Abschluss der Werksführung wurden wir von der Firma KSB in die firmeneigene Kantine zum Mittagessen eingeladen. Die Berufsbildende Schule Neustadt bedankt sich im Namen aller Auszubildenden der Berufsschulklasse BS SHK 16 herzlichst für den sehr lehrreichen und interessanten Tag am 17. September 2018.

Methoden- und Integrationsseminar Schönau 2018

Das Methoden- und Integrationsseminar des technischen Gymnasiums der BBS Neustadt, stellt für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 eines der ersten Highlights im laufenden Schuljahr dar. Im Herzen des schönen Pfälzer Waldes findet die dreitägige Schulfahrt seit einigen Jahren in der Bildungsstätte Heilsbach bei Schönau statt. Das idyllisch gelegene Domizil bietet aufgrund seiner naturnahen Lage mitten im Grünen, ideale Voraussetzungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, zum intensiven gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen sowie zum Knüpfen neuer, klassenübergreifender Kontakte, die im Hinblick auf die Kursbildung in Jahrgangstufe 12 und 13 als ein wesentliches Ziel der Veranstaltung gelten.

In mehreren speziell konzipierten Workshops steht die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen immer wieder im Vordergrund. In diesem Bereich geht es um die Verbesserung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, um das Erlernen besserer Konfliktlösungsstrategien und um Teamfähigkeit, die als Grundlage des harmonischen sozialen Miteinanders dienen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten darüber hinaus eine Einführung in wesentliche Arbeitstechniken und –prozesse der gymnasialen Oberstufe und entwickeln so ein notwendiges methodisches Grundverständis zur erfolgreichen Bewältigung des angestrebten Bildungsabschlusses

Der Weg zum starken Team. Kaum in Heilsbach angekommen geht es sogleich auf große Erkundungstour. Die Schüler und Schülerinnen begeben sich in Kleingruppen und mit Hilfe moderner GPS-Navigationstechnik eigenständig auf eine erlebnispädagogische Ralley durch den Pfälzer Wald. Dabei werden sie von den Lehrkräften an unterschiedlichen Stationen immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen gestellt, die nur durch gekonnte Zusammenarbeit gelöst werden können.

Am zweiten Tag stehen zwei Workshops auf der Agenda. Im Präsentationsworkshop führen die Schüler und Schülerinnen zunächst eine individuelle Lerntypanalyse durch und beschäftigen sich im weiteren Verlauf mit Grundregeln der eigenen Arbeits- und Lernprozessgestaltung, bevor sie sich eingänglich mit verschiedenen Präsentationstechniken auseinandersetzen und dabei ihre Methodenkompetenz erweitern. Im Theaterworkshop geht es um die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen, wobei die Lernenden Impulse zur Förderung wahrnehmender, kommunikativer, handlungsorientierter, kreativer und körperlicher Fähig- und Fertigkeiten erhalten und somit ihren Erfahrungshorizont vergrößern und darüber hinaus ihr Selbstvertrauen stärken.

Der Abreisetag stand diesmal ganz im Zeichen der Kleingruppenchallenge „Siedler con Catan“, bei der die Schüler du Schülerinnen in einer Reality-Version des beliebten Brettspiels um Lebenspunkte, Rohstoffe und Bauprojekte wetteifern durften.

Abgerundet wird das Angebot täglich mit einem vielfältigen abendlichen Sport- und Aktivitätsproramm, bei dem motivierte Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit erhalten überschüssige Energiepotenziale abzubauen und besondere Erlebnisse zu sammeln.

Ein Erfahrungsbericht von Ploipailin Paedthit (BGY TE 18a)

Methoden- und Integrationsseminar der 11. Klassen

Am Montag, den 27.08.2018, sind wir, die 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums aus Neustadt, zu einem Methoden- und Integrationsseminar gefahren. Dieses befand sich in der Bildungsstätte Heilsbach, in Schönau (Pfalz). Als wir ankamen stellten wir unser Gepäck ab, betrachteten uns die Bildungsstätte und machten uns schon gleich auf den Weg zu einer GPS-Teamwork Ralley. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten mittels Koordinaten und mit einem GPS-Gerät ausgestattet verschiedene Stationen finden, an denen uns die Lehrkräfte vor unterschiedliche Aufgaben stellten. Das stärkte unser Teamwork und ließ zu, dass wir uns untereinander besser kennenlernen konnten. Trotz der langen Laufwege machte uns die Ralley großen Spaß. Am Nachmittag bezogen wir unsere Zimmer und konnten anschließend an vielen Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Basketball spielen und vieles mehr teilnehmen.

Dienstags gabe es einen Workshop im Bereich Darstellendes Spiel, welcher von Frau Landgraf, Frau Schallert und Herrn Lehmann angeboten wurde. Dieser half uns etwas aus uns raus zu kommen und neue Bekanntschaften zu schließen. Außerdem wurde ein Präsentationsworkshop von Herrn Schäfer, Frau Geimer und Herrn Habenberger angeboten, welcher uns mehr rund um das Thema Präsentationen lehrte.

Mittwochs spielten wir ein Spiel namens „Die Siedler von Catan“. Es war ziemlich umfangreich und machte vielen von uns Spaß. Über die Zeit in Schönau baten sich uns noch einige weitere tolle Erlebnisse wie z.B. ein Lagerfeuer, an dem wir selbst Stockbrot machen konnten. Mittwochnachmittag, den 29.08.2018, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Einigen von uns fielen manche Sachen etwas schwer aber schlussendlich hatten wir alle sehr viel Spaß. Wir haben uns gegenseitig besser kennengelernt und an Selbstbewusstsein dazugewonnen. Sehr engagiert waren die Organisatoren der Veranstaltung Herr M. Anniser und Herr D. Bug. Danke an alle Lehrkräfte, die diese Fahrt möglich gemacht haben.

Schülermannschaft Fussball 2018

Im Rahmen der Initiative „Jugend trainiert für Olympia“ nahm die Schülermannschaft der BBS Neustadt am Montag, 3. September 2018 auch dieses Jahr an der ersten Ausscheidungsrunde des Fussballwettbewerbs im Stadion Rote Erde teil. Mit einer schlagkräftigen und ambitionierten Truppe reiste die BBS Neustadt zum ersten Tunier, um sich mit den Mannschaften des Neustädter Leibniz Gymnasiums sowie des Hannah-Arendt Gymnasiums aus Haßloch zu messen. Lediglich der Sieger dieses Tuniers konnte sich für die zweite Wettkampfrunde qualifizieren. Direkt im ersten Spiel ging es gegen die Kicker vom Leibniz Gymnasium Neustadt, einem traditionell starken Konkurrenten, gegen den das BBS Team im vorangegangenen Jahr nur knapp im Elfmeterschießen den Einzug in die zweite Runde verpasste. Bedingt durch einen unhaltbaren Fernschuss geriet die BBS in der ersten Halbzeit mit 0:1 in Rückstand. Ein Aufbäumen in der zweiten Halbzeit blieb leider aus und die Partie ging am Ende mit 0:3 verloren. Somit stand das Team der BBS bereits unter Druck. Ein Sieg im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Haßloch war notwendig, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Auch in der zweiten Partie fehlte den BBS Kickern leider die offensive Durchschlagskraft und  man musste sich den Haßlochern mit einem klaren 5:2 geschlagen geben. Das anschließende Entscheidungsspiel um den Einzug in die zweite Runde konnte das Leibniz Gymnasium nach einer größtenteils ausgeglichenen Partie knapp mit 2:1 gewinnen und geht somit als verdienter Sieger des Tuniers hervor. 

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Aktuelles

Europaschule BBS Neustadt

Die BBS Neustadt ist jetzt Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns über die Anerkennung unseres Engagements für den europäischen Gedanken.