SchulLEBEN

Der Blick in die Zukunft

Vom 9.-10. November 2018 ging die Berufs- und Studieninfomationsmesse BEST in Neustadt/W. erfolgreich über die Bühne. Veranstaltungsort war erneut die Realschule Plus Neustadt, welche ihre großzügigen Räumlichkeiten für die Durchführung der Messe zur Verfügung stellte. Das Event richtet sich grundsätzlich an alle interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, welche sich informative Einblicke in Beruf, Studium und Weiterbildung verschaffen wollen. An Infoständen und im Rahmen von Vorträgen informierten und berieten in diesem Zusammenhang mehr als 50 verschiedene Aussteller über unzählige Berufsbilder, Studienmöglichkeiten und schulische Bildungsgänge, so dass alle Besucherinnen und Besucher ihrem Interesse entsprechend bedient werden konnte

Mit von der Partie war selbstverständlich auch eine Delegation der BBS Neustadt, die an ihrem Stand über die zahlreichen Bildungsmöglichkeiten der Berufsbildenden Schule informierte und interessante Einblicke in ausgewählte Inhalte der einzelnen Schulformen und Bildungsgänge ermöglichte.

Das Messeangebot wurde von den Lernenden der BBS Neustadt gerne und umfassend genutzt. Viele Klassen begaben sich unter Leitung der verantwortlichen Lehrkräfte auf Informationsjagd und sind fortan bestens gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft.

Mit uns auf Rad(touren) kommen - Europäische Geschichte am Oberrhein

Die grenzübergreifende Schulpartnerschaft zwischen der BBS Neustadt und dem französischen Lycée Hurlevent Forbach geht erfolgreich in die zweite Runde. Nachdem das erste gemeinsame Projekt „Bücherboxx“ bereits als voller Erfolg bezeichnet werden kann, widmen sich die Partnerschulen in ihrem neuen Projekt konkret der europäischen Geschichtsentwicklung am Oberrhein. In Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Landesinstitut RLP enstand die Idee der Konzeption einer grenzübergreifenden Radtour, welche die demokratiegeschichtliche Entwicklung in der europäischen Grenzregion erfahrbar macht. Im Zuge der Auswahl relevanter Sehens-/Denkenswürdigkeiten setzen sich die beteiligten SchülerInnen kritisch und analytisch mit geschichtlichen Fakten und Zusammenhängen im Hinblick auf die heute als selbstverständlich wahrgenommenen europäischen Errungenschaften auseinander. Ziel ist die inhaltliche Erarbeitung verschiedener Wegepunkte, an denen die Möglichkeit eines App-gesteuerten Zugriffs auf Informationsmaterial besteht. Weiterhin schaffen die SchülerInnen durch die Erstellung einer fachpraktischen Arbeit, die eine Verbindung zwischen ihnen und dem Wegepunkt herstellt, einen Gedenkplatz. Im europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 soll so das Bewusstsein für europäische Geschichte geschärft und die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität gestärkt werden. Ziel ist die Erstellung eines offenen Routennetzwerks, welches perspektivisch auch durch Beiträge anderer Schülergruppen weiterentwickelt werden kann.

Die ersten Schritte zur praktischen Umsetzung des Projekts wurden bereits getätigt. Vom 24.-28.09.2018 empfing die BBS Neustadt alle beteiligten Projektpartner zur gemeinsamen Arbeitswoche. Voller Tatendrang machten sich die SchülerInnen gleich ans Werk und widmeten sich unter anderem der digitalen Entwicklung eines Tourenlogos, der fachpraktischen Konzeption der Gedenkplätze sowie der gezielten Informationsrecherche zu relevanten Wegepunkten. Im Sinne eines aktiven Erlebens europäischer Demokratieentwicklung und zur Förderung der Teamidentität machte sich die deutsch-französische Schülergruppe direkt am zweiten Tag „Hinauf, hinauf zum Hambacher Schloss“. Mithilfe einer dort organisierten Rallye zur Selbsterschließung der Ereignisse rund um das Jahr 1832 mit dem Hauptaugenmerk auf dem Hambacher Fest und deren Bedeutung im Hinblick auf die deutsche Demokratieentwicklung sowie die europäische Einigungsbewegung, sollte gemeinsame Geschichte konkret erfahrbar gemacht werden. Ein weiteres Highlight stellte der deutsch-französische Abend dar, an dem die in der Arbeitswoche gemachten Erlebnisse gemeinsam reflektiert werden konnten.  Beim abschließenden gemeinsamen Werkstattfrühstück am Freitag zogen die Projektverantwortlichen Lehrkräfte Peter Dietz, Reinhard Weber und Dennis Bug sowie deren französische KollegInnen Pascale Gallo, Jean-Mi Egloff sowie deren Schulleitung Michel Kratz und Bernard Fister ein positives Resümee und alle Beteiligten verabschiedeten sich  mit Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen.

Motivationstrainer Steffen Kirchner an der BBS Neustadt

Am Dienstag, 06. November 2018 begeisterte der erfolgreiche Motivationstrainer Steffen Kirchner Schülerinnen und Schüler mit seinem kurzweiligen Vortrag in der Aula der BBS Neustadt. Am Abend gestaltete er einen weiteren Vortrag für Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Eltern.

Steffen Kirchner war aktiver Sportler und anschließend als Sportmanager tätig und schöpft heute als erfolgreicher Mentaltrainer aus dieser beruflichen Erfahrung. Er coacht internationale Spitzensportler, Führungskräfte und Stars aus der Showbranche. Als Motivationstrainer versteht er es mit Authentizität  und einem hohen Unterhaltungswert neue Impulse zu setzen und dem Publikum eine positive Erfahrung zu ermöglichen.

https://www.steffenkirchner.de/

https://www.youtube.com/user/steffenkirchner1

Exkursion der Klasse PMT 17 zur Firma Marbach in Heilbronn

Die Exkursion des zweiten Ausbildungsjahres der Packmitteltechnologen führte die Azubis begleitet von Sabine Becker und Dirk Schuster am 30. Oktober 2018 in die Firma Marbach nach Heilbronn. "Packaging. Performance. You." - so lautet das Motto der Firma Marbach. Das international führende Unternehmen in den Bereichen Stanzformtechnik und Werkzeugbau mit Hauptsitz in Heilbronn ist spezialisiert auf Werkzeuge, mit denen Verpackungen hergestellt werden, sowohl Kunststoff-, als auch Karton- und Wellpappeverpackungen.

Zunächst stellten uns zwei angehende Packmitteltechnologen anhand einer Präsentation ihre Firma vor, wodurch man einen guten Eindruck über die Tätigkeitsfelder und die globalen Standorte der Firma erhielt. Mit 1.300 Mitarbeitern an mehr als 15 Standorten weltweit setzt Marbach den Benchmark in seiner Branche. Am Stammsitz in Heilbronn sind über 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Marbach beliefert mit ihren Stanz- und Thermoformwerkzeugen die weltweite Verpackungsindustrie. Im Bereich der Stanzformtechnik bietet Marbach neben flachen und rotativen Stanzformen auch andere Werkzeuge und Hilfsmittel zum Stanzen wie Rillzurichtesysteme, Ausbrech- und Nutzentrennwerkzeuge sowie spezielle Sondertechniken an. Typische Endprodukte, die mit Marbach-Werkzeugen hergestellt werden, sind z.B. Etiketten, Zigarettenschachteln, Parfum-, Pharmazie- oder Lebensmittelverpackungen. Der Bereich Werkzeugbau versorgt die weltweite kunststoffverarbeitende Industrie mit Thermoformwerkzeugen für Becher, Deckel und Menüschalen.

Während der anschließenden Führung durch die Fertigungshallen, die ein Auszubildender des dritten Lehrjahrs übernahm, wurden uns Einblicke in die Produktion der speziellen Maschinen und Geräte gewährt. Auch auf Fragen wurde während der Führung detailliert und fachmännisch eingegangen.

Herr Kollmar und Frau Schmitt, Ausbilder bei der Firma Marbach, hatten die Besichtigung möglich gemacht. Die Berufsbildende Schule Neustadt an der Weinstraße bedankt sich bei der Firma Marbach für die interessanten Einblicke und die gelungene Exkursion.

Abgucken und inspirieren lassen. Nachmachen erlaubt!

Wäre es nicht leichter, schon von anderen gegangene und erfolgreiche Schritte auf den eigenen Bedarf anzupassen, vor gemachten Fehlern gewarnt zu werden, um sie nicht selbst auch noch mal zu machen? Eine Hospitation in einer anderen Schule, ein so genanntes Job Shadowing, macht es möglich Kolleginnen und Kollegen an Bildungseinrichtungen im europäischen Ausland über die Schultern schauen, sich  die Unterrichtsorganisationen und -durchführung anzuschauen und zu reflektieren. Im Rahmen des Erasmus+ Programms werden solche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte und pädagogisches Personal gefördert.

Vom 15. zum 19. Oktober 2018 absolvierte ich ein Job Shadowing an der IES Los Cerros im andalusischen Ubeda. Die sehr europäisch ausgerichtete Sekundarschule beinhaltet ein berufliches Gymnasium mit technischem Schwerpunkt, duale Ausbildungsgänge im Bereich Tourismus und Hotellerie sowie verschiedene Bildungsgänge in der Erwachsenenbildung. Daher entspricht die Schule in groben Zügen der BBS Neustadt und war für eine Hospitation ein dankbares Pflaster. Sehr gut aufgestellt ist die IES Los Cerros in den Bereichen des bilingualen Unterrichts, sowohl in verschiedenen Fächern des Gymnasiums als auch in der dualen Ausbildung. Darüber hinaus ist die besuchte Schule in besonderem Maße in europäische Projekte involviert und hat sich dadurch in der Stadt Ubeda und der Region einen guten Ruf erarbeitet - ein Erfolg, den man an den seit Jahren steigenden Schülerzahlen ablesen kann. Schüler und Eltern schätzen das Lernen auf europäischer Ebene, nutzen die Gelegenheit mit europäischen Nachbarn in Kontakt zu treten und dadurch ihren Horizont zu erweitern.

Der Montagmorgen begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die Schulleitung der IES Los Cerros, gefolgt von einem Rundgang durch die weitläufige Schule. Schnell war klar, dass noch weitere Kollegen aus anderen europäischen Ländern gleichzeitig ein Job Shadowing absolvierten: eine Kollegin von der BBS Speyer, zwei Kolleginnen aus den norditalienischen Städten Erba und Bergamo und ein Kollege aus der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Am Nachmittag erhielten die Gäste dann die Gelegenheit die eigene Schule vorzustellen und Informationen zur Herkunftsregion und zum Schulprofil zu geben.

In den folgenden Tagen standen gemeinsame Hospitationen im Unterricht der spanischen Kolleginnen und Kollegen auf dem Programm, die uns einen wertvollen Einblick in ihre Unterrichtsvorbereitung und -durchführung ermöglichten. In diesem Rahmen hatte ich Gelegenheit den bilingualen Unterricht in verschiedenen Fächern und Klassenstufen (Technologie, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Mathematik) zu besuchen und mit den spanischen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren nahm ich an Hospitationen im Sprachunterricht der Fächer Englisch und Französisch teil und informierte mich über Inhalte und Methoden an der spanischen Schule. Diesen Einblick und den anschließenden Austausch mit den anderen Lehrerinnen und Lehrern empfand ich als besonders wertvoll und lehrreich.

Im Laufe der Woche fand auch ein Empfang im Rathaus der Stadt sowie ein Treffen mit der Bürgermeisterin Ubedas statt, die in ihrer Rede auch die Wichtigkeit solcher Austauschprojekte auf europäischer Ebene betonte und das besondere Engagement der Gastschule lobte.

Darüber hinaus hat mich die Schulleitung dazu eingeladen, meine Präsentation über Neustadt und die Region auch noch einmal vor den Auszubildenden im Bereich Tourismus und Hotel zu halten und dabei besonders auf das System der dualen Ausbildung in Deutschland einzugehen, da dies in Spanien anders organisiert ist und das deutsche System als vorbildlich angesehen wird.

Insgesamt habe ich die Zeit an der IES Los Cerros sehr genossen und konnte viele Anregungen und Inspiration mitnehmen. Ganz besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit den Unterricht der spanischen Kolleginnen und Kollegen zu besuchen und mich anschließend mit ihnen darüber auszutauschen sowie für die die erfahrene außerordentliche Gastfreundschaft.

Ein Bericht von Dorith Hames, Erasmus+ Projekt 2017-19, Leitaktion 1

Berufsschulklassen DR17a und DR17b beim BASF-Agrarzentrum in Limburgerhof

Am Montag, 03.09.2018 unternahmen die Berufsschulklassen DrogistInnen DR 17 a und DR 17 b gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen in Fachrecht Frau Müller und Frau Frobin sowie Frau von Lonski als Fachlehrerin in CTW, einen Ausflug zum BASF-Agrarzentrum in Limburgerhof. Die Schülerinnen und Schüler müssen für ihre IHK-Prüfung u.a. wissen, welche gesetzlichen Grundlagen bei der Lagerung, Abgabe und der Verwendung von Pflanzenschutz- und Pflanzenbehandlungsmitteln zu beachten sind. Sie müssen außerdem in der Lage sein, Kunden verantwortungsvoll zu beraten. Zudem müssen sie über das Zulassungsverfahren informieren und die ordnungsgemäße Kennzeichnung prüfen können.

Die BASF bietet im Bereich Pflanzenschutz bewährte und innovative Fungizide, Insektizide und Herbizide an. Das BASF-Agrarzentrum Limburgerhof ist hierbei die Zentrale der BASF-Forschung für Pflanzenschutz sowie Steuerungszentrale für die Aktivitäten in der Pflanzenbiotechnologie und somit prädestiniert für einen schulischen Ausflug.
Den Schülerinnen und Schülern im 2. Lehrjahr wurde zunächst die Entwicklung des Agrarzentrums Limburgerhof und die aktuellen Forschungsaktivitäten in einem Vortrag im hauseigenen Filmhaus näher gebracht.
Anschließend gab es geführte Rundgänge in zwei Gruppen über das Agrarzentrum selbst. Dabei erhielten die Teilnehmer Einblicke in ein Labor mit miniaturisierten Testsystemen sowie in die Fungizidforschung in einem Gewächshaus. Außerdem wurden Versuche zur Umweltverträglichkeit neuer Wirkstoffe im Boden und im Gewässer vorgestellt und mit den Schülerinnen und Schülern durchaus kritisch diskutiert.

Der Ausflug war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr interessant und informativ. Die Mitarbeiter des Agrarzentrums haben fachlich auf einem hohen Niveau über das Gelände geführt und standen dabei für Fragen aller Art zur Verfügung.

Berufsschulklassen DR17a und DR17b beim dm-Verteilzentrum in Waghäusel

Am Dienstag, 19.06.2018 unternahmen die Berufsschulklassen der DrogistInnen DR 17 a und DR 17 b gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen in ABWL Frau Müller und Frau Frobin, einen Unterrichtsgang zum dm-Verteilzentrum in Waghäusel.

Die Schülerinnen und Schüler im 1. Lehrjahr erhielten zunächst einen Einblick in die Kontrolle der Wareneingangspaletten bevor sie bei der Kommissionierung der Ware den modernen Einsatz der Technik kennen lernten. Mitarbeiter des dm-Verteilzentrums stellten dabei –abgestimmt auf den Warenbedarf in den dm-Märkten– die Paletten auf sogenannten Caddys, den Elektrohängebahnen , zusammen. Außerdem wurde den Schülerinnen und Schülern die bei dm durchgeführte Qualitätskontrolle, auch hier unter Einsatz von neuester Computertechnik, vorgestellt. Bevor die fertig gepackten Paletten beim Warenausgang ankamen, wurden diese mit schützender Folie umwickelt und der konsolidierte Transport zu den dm-Filialen konnte beginnen.

Der Unterrichtsgang war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr interessant und lehrreich. Die Mitarbeiter des Verteilzentrums haben in kleinen Gruppen durch das Verteilzentrum geführt und standen dabei für Fragen aller Art fachmännisch zur Verfügung.

Exkursion der Klasse PMT 16 zur FachPack 2018 in Nürnberg

Vom 25. bis 27. September besuchten mehr als 40.000 Fachbesucher die europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik mit über 1.600 Ausstellern in zwölf Messehallen. Um der Diversität der Verpackungsindustrie gerecht zu werden, wurden die Hallen in Themenschwerpunkte aufgeteilt , die die Wertschöpfungsketten der Branche widerspiegeln. So waren in den südlichen Nürnberger Messehallen Aussteller aus den Bereichen Verpackungsmaschinen, Etikettier- und Verpackungstechnik sowie Intra- und Verpackungslogistik vertreten. In den nördlichen Messehallen wurden hingegen die Spezialisten für Packstoffe, Packmittel, Packhilfsmittel, Verpackungsdruck und -veredelung zusammengefasst.

Die Auszubildenden hatten zwei besondere Themengebiete auszuarbeiten, zu denen sie konkrete Besuche an den Ständen der Aussteller durchführten. Zum einen waren Lösungen zu sammeln, die die Packstoff- und Packmittelhersteller schon parat haben, um dem zum 01.01.2019 in Kraft tretenden Verpackungsgesetz gerecht zu werden. Zum anderen hatten sie zu überprüfen und zu belegen, ob die Unternehmen zum Start der Europäischen Fälschungsrichtlinie am 09.02.2019 bereits gerüstet sind oder nicht.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Heuchemer Verpackungen in Miehlen, die unseren Auszubildenden zum Packmitteltechnologen die Eintrittskarten für die FachPack im Wert je 45,00€ gesponsert haben.

Bilder: Sabine Becker und Messe Nürnberg

Bienvenue... Leinen los... Riemen bei - Rudert los!

Zwei Schüler, sie lernen auf der einen und auf der anderen Seite der deutsch-französischen Grenze, sie sprechen Französisch, Deutsch, Englisch und Spanisch – sicherlich geht auch ein wenig Elsässisch und Pfälzisch – und dennoch, auf dem Römerschiff Lusoria Rhenana in Neupotz spielen Sprachen erst mal nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum einen gemeinsamen Rhythmus zu finden, Vertrauen zueinander zu entwickeln und zu einem erfolgreichen Team zusammenzuwachsen. Die beiden positionieren sich auf den ersten beiden Bänken im Heck des Nachbaus des römischen Ruderbootes. Sie werden – was sie jetzt noch nicht ahnen – in wenigen Minuten ihren Mitschülern vom Lycée Le Corbusier aus Illkirch im Elsass und von der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße den Rhythmus beim Rudern des Römerbootes vorgeben und sicherstellen, dass das Gefährt sich sicher über den Neupotzer See bewegt.

Die insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler und ihre betreuenden Lehrkräfte haben sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben: Europa und ein europäisches Miteinander nicht nur theoretisch gut und erstrebenswert zu finden, sondern dieses Ziel aktiv im Alltag zu leben. Beide Schulen verfügen über einen Schwerpunkt im Bereich Bautechnik, was natürlich eng verbunden ist mit Baugeschichte und Architektur. Gemeinsam werden die Schülerinnen und Schüler namhafte Bauwerke aus dem Mittelalter sowie der modernen Architektur auf beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze erkunden, diese besichtigen und ihre architektonischen Merkmale analysieren. Das gemeinsame Projekt zielt auf die Erkenntnis ab, dass Baugeschichte vor politischen Grenzen nicht halt macht und Architekturstile Zeugen für die kontinuierlichen gegenseitigen Einflüsse in Europa im Laufe der Jahrhunderte darstellen. Ganz nebenbei fördern die jungen Menschen in einer engen Zusammenarbeit ihre interkulturelle Kompetenz, die in einem geeinten Europa unerlässlich erscheint, damit Bürgerinnen und Bürger verschiedener Länder offen und interessiert auf die europäischen Nachbarn zugehen.

Doch heute in Neupotz ist das alles noch Zukunftsmusik. Es geht jetzt nur darum die Kommandos aus der Marinesprache zu erlernen, "Riemen bei", die Arme soweit wie möglich nach vorne strecken, die Ruder eintauchen und kraftvoll im gleichen Tempo durch das Wasser zu ziehen. "Und eins, und zwei“, die Steuermänner Steuerbord und Backbord geben den Rhythmus vor. Auf die Mitstreiter achten und das eigene Tempo anpassen. Alle ziehen an einem Strang, so wächst ein Team zusammen!

Nach der Ankunft der Schülerinnen und Schüler des Lycée Le Corbusier aus Illkirch im Elsass und der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße geht es schon bald los. "Ich bin Alexander", stellt sich Alexander Ott, stellvertretender Schulleiter der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße und heute auch Schiffsführer des Römerschiffes Lusoria Rhenana in Neupotz vor. Sofort wird klar, dass an Bord die in der Schule übliche Hierarchie pausiert – hier sind alle Teil einer Mannschaft mit dem gemeinsamen Ziel, das Ruderboot sicher über den See zu manövrieren und wieder sicher an den Anleger zurückzubringen.

Alle Mann einsteigen, das Abenteuer kann starten! Bevor es aber an die Ruderbänke geht, gibt es eine Erklärung bootsspezifischer Begriffe wie etwa Backbord, Steuerbord, Heck, Bug usw. sowie Einweisung wie das Ruder richtig gehalten wird und wie die Befehle des Schiffsführers umzusetzen sind. Kommandos wie "Riemen bei" oder Wasser halt“ müssen vor der Fahrt auf dem See erst einmal erläutert werden. Nach diesen Vorbereitungen heißt es dann schon "Leinen los" und das Boot vom Anleger abstoßen.

Phasenweise werden die verschiedenen Rudertechniken eingeübt und nacheinander umgesetzt. Während der regelmäßigen Ruderpausen auf dem See erläutert der Schiffsführer historische Gegebenheiten und geht dabei auf die römische Geschichte ein. Dabei erklärt er, dass römische Legionäre vor 1900 Jahren mit solchen Booten auf germanischen Gewässern wie dem Rhein patrouillierten. Dabei weist er jedoch auch darauf hin, dass der Rhein damals nicht begradigt und viel breiter war und das Wasser sich durch die vielen Schlaufen im Vergleich zu heute eher träge voran bewegte. Dadurch konnten die Legionäre mit solchen Holzbooten eine Geschwindigkeit von 10 km pro Stunde erreichen.

Äußerst interessant waren auch die Informationen zu Alltagskleidung, Waffen und Ausrüstungsgegenständen der Römer sowie zu dem in Neupotz gefundenen Römerschatz, der heute teilweise auf der Berliner Museumsinsel besichtigt werden kann.

War die Gruppe noch bei kühlen Temperaturen gestartet, friert schon nach kurzer Zeit keiner mehr. Das sich zielgerichtet fortbewegende Boot bestätigt die gelungene Zusammenarbeit der Truppe. Erschöpft aber glücklich legen die Schülerinnen und Schüler des Lycée Le Corbusier aus Illkirch und der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße das Römerboot wieder sicher am Anleger an.

Projektauftakt Bautechnik – Ein Bericht von Nicolas Rammner

Das erste Treffen der beiden am Projekt teilnehmenden Schulen Lycée Le Corbusier Illkirch und der Berufsbildenden Schule Neustadt fand in Neupotz statt. Dort haben wir (die Schüler beider Schulen) eine Rudertour mit einem römischen Patrouillenboot gemacht, dieses ist eine Nachbaute der Patrouillenboote der römischen Zeit; es wurde 2010 eingeweiht und zu Wasser gelassen.

Auf solchen Booten ruderten bis zu 20 Hilfslegionäre, also Bewohner der besiegten Völker, die römische Bürger werden wollten, dann war noch ein Navigator und ein Kapitän an Bord. Der Hintergrund des Ruderns miteinander war das Kennenlernen und schaffen einer Einheit, die das Boot vorwärtsbringt, mit verschieden Kommandos von unserem Steuermann (der gleichzeitig unser Kapitän war) musste ich mit meinem französischen Partner auf der Steuerbordseite (ich war auf der Backbordseite) als „Unteroffizier“ den Takt und Geschwindigkeit unser Einheit synchron steuern. Nach verschiedenen Kommandos und einer Einführung in das Thema kam dann auch schon eine „Mann über Board“-Übung. Diese war so gedacht, dass unser Steuermann über Board fliegt und wir ihn danach wieder retten Unser Steuermann wurde jedoch von einer Boje imitiert, damit er wohl nicht nass wird.

Nach dem beeindruckenden Rudererlebnis waren natürlich - Schüler wie Lehrer - hungrig. Die hungrigen Mägen wurden mit dem warmen Essen der in der Nähe gelegenen Gaststätte gestillt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, bei dem man natürlich auch miteinander sprach, gab es noch ein gemeinsames Gruppenbild und dann war der Tag auch schon vorbei und die Klassen machten sich auf die Rückreise. Ein sehr erfolgreicher Tag und ein guter Projektanfang, wie ich empfinde.

Netzwerktreffen der Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz 2018

Nenn es einen Clan,
nenn es ein Netzwerk,
nenn es Stamm, Sippe oder Familie.
Wie immer Du es auch nennst,
wer immer du auch bist,
du brauchst so etwas.

Jane Howard, Schriftstellerin

Am 13. und 14. September 2018 fand die Jahresfachtagung des rheinland-pfälzischen Europaschulnetzwerks statt. Die von den zertifizierten Schulen entsandten Europaschuldelegationen fanden sich hierzu im Hohen Westerwald in Bad Marienberg ein. Hier wurde 1951 das erste Europahaus seiner Art gegründet, eine europäische Bildungs- und Begegnungsstätte, die sich die Förderung des Engagements für ein vereintes Europa auf die Fahnen schreibt.

Die jährliche Veranstaltung dient in erster Linie als Plattform für den Austausch schulischer und außerschulischer Erfahrungen im Zuge der voranschreitenden Implementierung und Weiterentwicklung des Europaschulkonzepts der einzelnen Netzwerkmitglieder. Heute sind es bereits 55 Schulen, die Europa aktiv und engagiert auf ihre Agenda gehoben haben und den europäische Geist im Schulalltag inkorporieren und umsetzen.

Mit dem vierten Netzwerktreffen der Europaschulen wird die Tradition der Begegnung untereinander fortgeführt und das damit verbundene gemeinsame Arbeiten schulübergreifend unterstützt und vorangetrieben. Netzwerken, Erfahrungen teilen, mit- und voneinander lernen, Kontakt zu den staatlichen Trägern des Netzwerks, fachlicher Input und die Chance, das Netzwerk aktiv mitzugestalten und mit Leben zu füllen, das sind die Schlagworte, die über dem Netzwerktreffen schwebten.

Das diesjährige vierte Netzwerktreffen der Europa-Schulen führte die Tradition der Begegnung untereinander fort und förderte den Netzwerkgedanken und das gemeinsame Arbeiten in schulübergreifenden Begegnungen. Durch den gemeinsamen Austausch entstehen neue Ideen, Schulen können mit- und voneinander lernen und die Erfahrung der anderen im Netzwerk nutzen um die Qualität der eigenen Arbeit weiter zu verbessern.

Das Netzwerktreffen in Bad Marienberg bot nicht nur einen geeigneten Rahmen um Erfahrungen untereinander zu teilen, sondern auch die Gelegenheit mit den staatlichen Trägern des Europaschulnetzwerks in Kontakt zu treten. Heiko Stahl vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und Bénédicte Charbonnier von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz informierten über Neuigkeiten, gaben Updates und skizzierten Entwicklungen im Bereich der Europaschulen.

Fachlichen Input erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Felicia Pfeiffers Einblick in die Arbeit des Bundesnetzwerks Europa-Schulen e.V. und durch Sabine Lioys Überblick über die Erasmus+ Leitaktionen 1 und 2, die Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern Begegnungen im europäischen Ausland ermöglichen.

Ein weiterer zentraler Programmpunkt stellte das Barcamp dar, bei dem Schulen sich und ihre Europaarbeit vorstellten. Bei dieser Methode entwickelten die Teilnehmer die Programmpunkte selbst, die dann in Sessions à 20-30 Minuten gestaltet wurden. Inhaltlich stellten die Teilnehmer ein Best-Practice Beispiel aus ihrer Arbeit vor, erörterten eine bestimmte Thematik oder entwickelten eine neue Idee weiter. In diesem Rahmen gaben Dennis Bug und Dorith Hames von der BBS Neustadt gemeinsam mit Kamady  Fofana von der BBS Speyer Einblick in die europäischen Projekte in unterschiedlichen Fachbereichen der beiden berufsbildenden Schulen und standen dem interessierten Publikum für Nachfragen und detaillierte Auskünfte zur Verfügung. Das mitgebrachte Anschaungsmaterial stieß auf reges Interesse und mündete in sehr positives Feedback zu den vorgestellten Aktivitäten. Aus dieser anerkennenden Erfahrung leiten wir die Erkenntnis ab, dass wir uns als berufsbildende Schulen mit unserem europäischen Engagement keinesfalls zu verstecken brauchen.

I've learned that people will forget what you said, people will forget what you did, but people will never forget how you made them feel.
Maya Angelou, Schriftstellerin

Der bei diesem Europanetzwerktreffen gewonnene Eindruck hat gezeigt, dass sich die BBS Neustadt mit ihren vielfältigen Projekten auf einem guten Weg nach Europa gemacht hat, den wir mit unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam weitergehen und ausbauen sollten.

Exkursion der Anlagenmechaniker SHK 16 zur KSB SE & Co. KGaA in Frankenthal

Die Firma KSB SE & Co. KGaA ist ein führender Anbieter von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Serviceleistungen, die in einem breiten Anwendungsspektrum von der Gebäude- und Industrietechnik über den Wassertransport und die Abwasserreinigung bis hin zu kraftwerkstechnischen Prozessen zum Einsatz kommen.

Das 1871 in Frankenthal von Johannes Klein, Friedrich Schanzlin und Jakob Becker gegründete Unternehmen, deren Nachnamen für die Abkürzung KSB stehen, ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf allen Kontinenten zu finden. KSB beschäftigt weltweit momentan mehr als 15.000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist in Deutschland mit drei Produktionswerken in Halle, Pegnitz und Frankenthal, 11 Vertriebshäusern und 16 Servicezentren in der Gebäude-, Industrie- und Wassertechnik sowie in der Energietechnik vertreten. Das besuchte KSB Stammwerk in Frankenthal ist dabei das größte europäische Produktionswerk .

Nach unserer Anreise begrüßte uns zunächst der für die Region Rheinland-Pfalz zuständige Außendienstmitarbeiter Herr Dipl. Ing. Franz Funck im Besucherraum der KSB und stellte uns kurz den heutigen Programmablauf, seine Firma und deren Produktportfolio vor. Bevor wir in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Headphones für die Werksführung ausgestattet wurden, bekamen wir alle eine KSB-Geschenketasche, die mit nützlichen Utensilien für den praktischen Alltag eines SHK-Handwerkers bestückt war, überreicht.

Danach besichtigten die SHK- Auszubildenden des dritten Lehrjahrs in einer Führung über das Werksgelände die Produktionsstätten, die Prüfstände, die Ausbildungswerkstätten und die Forschungseinrichtungen. Die Produktionsstätten sind je nach Größe und Bauart der Pumpe in unterschiedlichen Hallengrößen untergebracht. Auf dem Gelände befinden sich ebenfalls eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Firma KSB arbeitet hierbei in enger Kooperation mit den umliegenden Hochschulen zusammen. Als letzte Station auf der Führung besichtigte die Gruppe das Akustik-Labor. Dort werden in einem speziellen hermetisch abgeriegelten Raum Schallemissionsmessungen zur Prüfung der Lautstärke durchgeführt.

Nach Abschluss der Werksführung wurden wir von der Firma KSB in die firmeneigene Kantine zum Mittagessen eingeladen. Die Berufsbildende Schule Neustadt bedankt sich im Namen aller Auszubildenden der Berufsschulklasse BS SHK 16 herzlichst für den sehr lehrreichen und interessanten Tag am 17. September 2018.

Methoden- und Integrationsseminar Schönau 2018

Das Methoden- und Integrationsseminar des technischen Gymnasiums der BBS Neustadt, stellt für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 eines der ersten Highlights im laufenden Schuljahr dar. Im Herzen des schönen Pfälzer Waldes findet die dreitägige Schulfahrt seit einigen Jahren in der Bildungsstätte Heilsbach bei Schönau statt. Das idyllisch gelegene Domizil bietet aufgrund seiner naturnahen Lage mitten im Grünen, ideale Voraussetzungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, zum intensiven gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen sowie zum Knüpfen neuer, klassenübergreifender Kontakte, die im Hinblick auf die Kursbildung in Jahrgangstufe 12 und 13 als ein wesentliches Ziel der Veranstaltung gelten.

In mehreren speziell konzipierten Workshops steht die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen immer wieder im Vordergrund. In diesem Bereich geht es um die Verbesserung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, um das Erlernen besserer Konfliktlösungsstrategien und um Teamfähigkeit, die als Grundlage des harmonischen sozialen Miteinanders dienen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten darüber hinaus eine Einführung in wesentliche Arbeitstechniken und –prozesse der gymnasialen Oberstufe und entwickeln so ein notwendiges methodisches Grundverständis zur erfolgreichen Bewältigung des angestrebten Bildungsabschlusses

Der Weg zum starken Team. Kaum in Heilsbach angekommen geht es sogleich auf große Erkundungstour. Die Schüler und Schülerinnen begeben sich in Kleingruppen und mit Hilfe moderner GPS-Navigationstechnik eigenständig auf eine erlebnispädagogische Ralley durch den Pfälzer Wald. Dabei werden sie von den Lehrkräften an unterschiedlichen Stationen immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen gestellt, die nur durch gekonnte Zusammenarbeit gelöst werden können.

Am zweiten Tag stehen zwei Workshops auf der Agenda. Im Präsentationsworkshop führen die Schüler und Schülerinnen zunächst eine individuelle Lerntypanalyse durch und beschäftigen sich im weiteren Verlauf mit Grundregeln der eigenen Arbeits- und Lernprozessgestaltung, bevor sie sich eingänglich mit verschiedenen Präsentationstechniken auseinandersetzen und dabei ihre Methodenkompetenz erweitern. Im Theaterworkshop geht es um die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen, wobei die Lernenden Impulse zur Förderung wahrnehmender, kommunikativer, handlungsorientierter, kreativer und körperlicher Fähig- und Fertigkeiten erhalten und somit ihren Erfahrungshorizont vergrößern und darüber hinaus ihr Selbstvertrauen stärken.

Der Abreisetag stand diesmal ganz im Zeichen der Kleingruppenchallenge „Siedler con Catan“, bei der die Schüler du Schülerinnen in einer Reality-Version des beliebten Brettspiels um Lebenspunkte, Rohstoffe und Bauprojekte wetteifern durften.

Abgerundet wird das Angebot täglich mit einem vielfältigen abendlichen Sport- und Aktivitätsproramm, bei dem motivierte Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit erhalten überschüssige Energiepotenziale abzubauen und besondere Erlebnisse zu sammeln.

Ein Erfahrungsbericht von Ploipailin Paedthit (BGY TE 18a)

Methoden- und Integrationsseminar der 11. Klassen

Am Montag, den 27.08.2018, sind wir, die 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums aus Neustadt, zu einem Methoden- und Integrationsseminar gefahren. Dieses befand sich in der Bildungsstätte Heilsbach, in Schönau (Pfalz). Als wir ankamen stellten wir unser Gepäck ab, betrachteten uns die Bildungsstätte und machten uns schon gleich auf den Weg zu einer GPS-Teamwork Ralley. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten mittels Koordinaten und mit einem GPS-Gerät ausgestattet verschiedene Stationen finden, an denen uns die Lehrkräfte vor unterschiedliche Aufgaben stellten. Das stärkte unser Teamwork und ließ zu, dass wir uns untereinander besser kennenlernen konnten. Trotz der langen Laufwege machte uns die Ralley großen Spaß. Am Nachmittag bezogen wir unsere Zimmer und konnten anschließend an vielen Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Basketball spielen und vieles mehr teilnehmen.

Dienstags gabe es einen Workshop im Bereich Darstellendes Spiel, welcher von Frau Landgraf, Frau Schallert und Herrn Lehmann angeboten wurde. Dieser half uns etwas aus uns raus zu kommen und neue Bekanntschaften zu schließen. Außerdem wurde ein Präsentationsworkshop von Herrn Schäfer, Frau Geimer und Herrn Habenberger angeboten, welcher uns mehr rund um das Thema Präsentationen lehrte.

Mittwochs spielten wir ein Spiel namens „Die Siedler von Catan“. Es war ziemlich umfangreich und machte vielen von uns Spaß. Über die Zeit in Schönau baten sich uns noch einige weitere tolle Erlebnisse wie z.B. ein Lagerfeuer, an dem wir selbst Stockbrot machen konnten. Mittwochnachmittag, den 29.08.2018, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Einigen von uns fielen manche Sachen etwas schwer aber schlussendlich hatten wir alle sehr viel Spaß. Wir haben uns gegenseitig besser kennengelernt und an Selbstbewusstsein dazugewonnen. Sehr engagiert waren die Organisatoren der Veranstaltung Herr M. Anniser und Herr D. Bug. Danke an alle Lehrkräfte, die diese Fahrt möglich gemacht haben.

Schülermannschaft Fussball 2018

Im Rahmen der Initiative „Jugend trainiert für Olympia“ nahm die Schülermannschaft der BBS Neustadt am Montag, 3. September 2018 auch dieses Jahr an der ersten Ausscheidungsrunde des Fussballwettbewerbs im Stadion Rote Erde teil. Mit einer schlagkräftigen und ambitionierten Truppe reiste die BBS Neustadt zum ersten Tunier, um sich mit den Mannschaften des Neustädter Leibniz Gymnasiums sowie des Hannah-Arendt Gymnasiums aus Haßloch zu messen. Lediglich der Sieger dieses Tuniers konnte sich für die zweite Wettkampfrunde qualifizieren. Direkt im ersten Spiel ging es gegen die Kicker vom Leibniz Gymnasium Neustadt, einem traditionell starken Konkurrenten, gegen den das BBS Team im vorangegangenen Jahr nur knapp im Elfmeterschießen den Einzug in die zweite Runde verpasste. Bedingt durch einen unhaltbaren Fernschuss geriet die BBS in der ersten Halbzeit mit 0:1 in Rückstand. Ein Aufbäumen in der zweiten Halbzeit blieb leider aus und die Partie ging am Ende mit 0:3 verloren. Somit stand das Team der BBS bereits unter Druck. Ein Sieg im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Haßloch war notwendig, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Auch in der zweiten Partie fehlte den BBS Kickern leider die offensive Durchschlagskraft und  man musste sich den Haßlochern mit einem klaren 5:2 geschlagen geben. Das anschließende Entscheidungsspiel um den Einzug in die zweite Runde konnte das Leibniz Gymnasium nach einer größtenteils ausgeglichenen Partie knapp mit 2:1 gewinnen und geht somit als verdienter Sieger des Tuniers hervor. 

"Rumpeldipumpel – da unten rollt er. Bouldern wollt´ er."

Um dieses Szenario möglichst zu vermeiden, nahmen die Schüler und Schülerinnen der Klasse BGY TE 17a  am Freitag den 18.06.2018 im Rahmen eines Unterrichtsgangs an einem Boulderworkshop im Boulder Island Mannheim teil. Bouldern ist eine Form des Kletterns, bei der ohne Gurt und Seil an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Arrangements in Absprunghöhe geklettern wird. Ohne das Erlernen komplizierter Sicherungstechniken haben die Schüler und Schülerinnen hier die Chance in den Klettersport reinzuschnuppern und erste sportartspezifische Bewegungserfahrungen zu sammeln. Das Bouldern eignet sich hervorragend zur Förderung von Koordination, Kraft und Beweglichkeit. In kommunikativer Atmosphäre geht es um das gemeinsame Austüffteln unterschiedlicher Bewegungsabläufe, welche gestaffelt in mehrere Schwierigkeitsgrade, jeden an die körperliche Leistungsgrenze führen und so einen einzigartigen Bezug zum eigenen Körper generieren. Durch die wechselseitige Unterstützung in der Gruppe hatten alle Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit schnell und mit viel Spaß ihre individuelle Technik zu verbessern und eine kooperativ-sportliche Gemeinschaft zu erleben.

Hoch motiviert machten sich die Schülerinnen und Schüler des berufichen Gymnasiums ans Werk und bewiesen neben dem nötigen sportlichen Ehrgeiz jede Menge Geschick und Ausdauervermögen beim Versuch die unzähligen Boulderrouten zu bezwingen. War das Pulver vorerst einmal verschossen, konnten sich die schlaffen Arme und schroffen Hände bei einer Partie Tischtennis, beim Kickern oder beim Begehen der Slackline erholen, um wenig später erneut spannende Höhe zu erklimmen.

Ausgepowert und hungrig fanden sich anschließend alle am Grill in der „Beach Area“ des Mannheimer Industriehafensviertels zusammen, wo fachkundige Schüler und Schülerinnen für das leibliche Wohl ihrer Klassenkameraden und Klassenkameradinnen sorgten. Beim gemeinsamen Plausch konnten die gemachten Erfahrungen ausgetauscht werden und so neigte sich ein ereignisreicher Tag dem Ende zu.

Warum wir auf Berge steigen? Weil sie da sind!  - Sir Edmund Hillary

Einblick in den Beruf Packmitteltechnologin/Packmitteltechnologe

Lernfeld 12: Packmittel herstellen (Projektarbeit)

Projekte in einem Packmittel erzeugenden Betrieb können sehr verschiedenartig sein. Sie reichen von Kartonverpackungen für Flüssigkeiten, Etiketten, Säcken, Beuteln und Tüten, Transportverpackungen aus Wellpappe, Schachteln für z.B. den Pizza-Bringdienst, Blister-Verpackungen für die Verkaufspräsentation bis Thekendisplays für z.B. Bücher. Es gibt eine schier unglaubliche Vielfalt an Verpackungen.

Hier ein Beispiel...

Freisprechungsfeier der Packmitteltechnologen im Industriehaus Neustadt an der Weinstraße

Bleiben Sie nicht stehen!
Bleiben Sie neugierig!
Bleiben Sie hungrig!

Die Berufsschüler der Landesfachklasse für Packmitteltechnologen an der BBS Neustadt nahmen am Freitag, 29.06.2018, in einer kleinen Feierstunde ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse entgegen. Die Freisprechungsfeier wurde vom Verband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. im Industriehaus Neustadt an der Weinstraße ausgerichtet.

 

Nach der Begrüßung durch Herrn Norbert Noll, Prüfungsausschussvorsitzender IHK Pfalz und den Grußworten des Gastgebers, Herrn Felix Mayer vom Verband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie, riet Herr Erik Wölm vom Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung HPV e.V. aus Berlin in seiner Ansprache den zukünftigen Packmitteltechnologen sich stetig weiterzubilden: „Bleiben Sie nicht stehen! Bleiben Sie neugierig! Bleiben Sie hungrig! Nur dann können Sie auch in Zukunft Erfolge wie diesen hier heute feiern. Genießen Sie es!“ Darauf folgend sprach Herr Volker Munser, Teamleiter der gewerblich - technischen und naturwissenschaftlichen Prüfungen, Glückwünsche als Vertreter der IHK Pfalz aus.

 

Nach der dreijährigen dualen Ausbildung zum Packmitteltechnologen beendeten die Prüflinge den schulischen Teil der Lehrzeit mit der schriftlichen Abschlussprüfung, die sie Mitte Mai an der BBS Neustadt abgelegt hatten. Danach fand in den Monaten Mai und Juni für die Auszubildenden die praktische Prüfung in ihren Ausbildungsbetrieben statt. Alle sieben Schüler bestanden ihre Abschlussprüfungen.

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Herr Norbert Noll, lobte die hervorragenden, praktischen Leistungen der Absolventen und händigte ihnen die IHK - Prüfungszeugnisse aus.

 

Im Beisein des Schulleiters, Herrn Manfred Bug und der Abteilungsleiterin, Frau Heike Schöneberger-Schade überreichte Frau Sabine Becker allen Schülern des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Landesfachklasse für Packmitteltechnologen an der BBS Neustadt ihre Abschlusszeugnisse.

Besonders hervorzuheben sind die schulischen Leistungen von Vitalis Hermann und Markus Paul, die von der BBS Neustadt mit einem Buchgutschein und mit „Pfälzer Sandsteinen“ aus der Confiserie Michel geehrt wurden.

Begossen wurde das Ereignis beim anschließenden Imbiss, wo man noch die Gelegenheit wahrnahm, mit den Mitschülern, den Ausbildern, den Lehrern, den Prüfern, den IHK-Vertretern und den Ehrengästen die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

Wir gratulieren den PMT-Absolventen Ufuk Bakan, Osman Darici, Nico Hansen, Vitalis Hermann, Robert Horhoiu, Markus Paul, Philipp Rheinhard sowie ihren Ausbildungsbetrieben!

BS PMT 17 unternimmt eine Exkursion zur Firma Hager Papprint

Die Digitalisierung hat schon seit geraumer Zeit den Einzug in die Druckereibranche vollzogen. Wir, das erste Ausbildungsjahr der Packmitteltechnologen der Berufsschulklasse PMT 17 folgten der Einladung des VDI BV Saar und erhielten interessante Einblicke, wie die Digitalisierung den Wandel vom traditionellen Handwerksbetrieb zum innovativen Industriebetrieb bei Hager Papprint maßgeblich unterstützt

In seinem Vortrag über das Unternehmen und das Portfolio der Firma Hager Papprint stellte Thomas Wirbel schon theoretisch dar wie die Digitalisierung in seinem Unternehmen Einzug hält.

Bei der Unternehmensführung bekamen wir gezeigt, dass die Digitalisierung in allen Bereichen, ob Verpackungsentwicklung, Druckvorstufe, Produktion, Qualitätssicherung bis zum Warenausgang, zunehmend voranschreitet.

Nach der Unternehmensführung wurden wir zu einem Imbiss im Verwaltungsgebäude eingeladen, wo die gesammelten Eindrücke nochmals ausgiebig diskutiert wurden. Ausgerüstet mit einer Faltschachtel mit persönlicher Widmung inklusive eingepacktem Kugelschreiber begaben wir uns danach auf die Heimreise nach Neustadt.

Die BBS Neustadt bedankt sich herzlich bei dem VDI BV Saar Arbeitskreisleiter Herrn Benno Berger für die Einladung sowie bei der Firma Hager Papprint GmbH für die Vorstellung des Unternehmens und für die interessante Führung durch die Faltschachteldruckerei.

Azubi Wettbewerb 2018

In dem bundesweiten Azubi Wettbewerb 2018 für Auszubildende oder Umschüler in der Papier- und Kunststoffverarbeitung oder der Druck- und Medienindustrie erzielte Yll Gashi aus der Berufsschulklasse PMT 16 (Ausbildungsberuf Packmitteltechnologe) mit dem Kölner Dom den dritten Platz.

Die Aufgabe des Wettbewerbs war es, einen Entwurf für ein Werbemittel für das Berufsbild des Packmitteltechnologen zu entwerfen. Der Entwurf musste dabei folgende Teilaufgaben beantworten:

  • Entwurf: Woraus besteht das Werbemittel, wie sieht es aus und wie funktioniert es? (Zeichnung mit Text- und Bildinhalten, Materialangaben, sowie Maß- und Farbangaben, ggf. Falz- und Schnittlinien)
  • Begründung: Welche Funktion erfüllt das Werbemittel bei einem Papplic Viewing? Warum ist es für ein Papplic Viewing wichtig? (Text, 200 - 600 Wörter)
  • Beschriftung des Werbemittels: Wie macht das Werbemittel auf den Beruf des Packmitteltechnologen aufmerksam?
  • Kalkulation: Wie viel werden das Werbemittel und seine Verteilung kosten? (Auflage 10.000 Stück, tabellarische Kalkulation, die Stückkosten dürfen 1 EUR nicht überschreiten)

Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung!

Weitere Impressionen und Berichte sind auf der Website https://wettbewerb.karriere-papier-verpackung.de/ zu finden.

Londoners

Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und des Landesteils England, globales Finanz-, Kultur- und Handelszentrum, bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union, multikultureller Schmelztiegel, Weltstadt. Bereits seit vielen Jahrhunderten strahlt die an der Themse gelegene Stadt im Südosten  Englands aufgrund ihres Facettenreichtums eine ganz besondere Anziehungskraft auf Menschen unterschiedlichster Couleur aus. Mit jährlich bis zu 18 Millionen Touristen aus dem Ausland ist London unbestritten die meistbesuchte Stadt der Welt. Im Rahmen der Studienfahrt des Leistungskurses Englisch kamen kürzlich 18 SchülerInnen des Technischen Gymnasium der BBS Neustadt in den Genuss des einzigartigen kosmopolitischen Flairs der Metropole. Nachfolgend schildern sie einige ihrer gewonnen Eindrücke.

 

London Trip Week

by Mika Bredehöft

Overall impression? Not bad at all. Good food, polite people, cold beer and relatively good weather.

It started off slow, early flight, midday arrival at the hostel where we were not able to check in until 3 o’clock in the afternoon. To pass the time we checked out Tate modern, a free modern arts gallery (check the pictures they're on point). After that, a walk around town, an activity quite too popular with Mr. Bug, not that well received by most of the group but nonetheless better than missing most of London in the underground. Come nighttime one could find us in a pub or two close to Leicester square.

Day two upped the pace with the city tour as prime objective. Pre-selected groups gave short presentations of their designated destination, like the London Bridge, Tower of London, St. Paul's and Trafalgar Square. Distance walked that day was up to 20km give or take. After lunch we were free to go where we pleased. Voluntary program continued after dinner with the intent of trying out the local pubs.

Whatever free tourist attraction we couldn't squeeze into day 2, we did on day 3. That included Westminster with all its attractions, Buckingham Palace and Hyde Park. Just short of lunch we hit the science museum and the natural history museum. Another 20k were walked that day. At night canary wharf enjoyed our presence while we enjoyed its numerous qualities.

Last full day was taken slower than the others. Museum of London was first and last on the agenda. After that we were free do to whatever, some went to rest in the hostel, those still on their feet went to Brick Lane and/or Camden Town. No pub that night, we left at 4 am for the airport the next day.

For a better idea of how freaking awesome it was check out the pictures.

 

Die Abschlussfahrt nach London 2018

by Jannik Beck

Am 31.01 ging es los - Die Klassenfahrt des Englisch LK nach London stand auf dem Kalender. Ich denke jeder war erleichtert, neben dem Schulstress, ein klein bisschen Entspannung genießen zu dürfen und so war ich die ganze Woche voller Vorfreude.

Nun ja, der Start der Reise versprach nicht allzu viel Entspannung, da Treffpunkt um 4:20 nachts, am Mannheimer Hauptbahnhof war. Um die Anreise dorthin kümmerten sich die Meisten selbst indem sie Fahrgemeinschaften bildeten, andere baten ihre Elten um den Gefallen sie zum Treffpunkt zu bringen.

Die Durchführung hat auch sehr gut geklappt. Pünktlich um 20 nach waren alle da und bereit, wenn auch müde, dennoch bereit.

Die Zugfahrt dauerte knapp 30 Minuten. Ziel war der Flughafen Frankfurt. Dort angekommen, fing die für Menschen mit Flugerfahrung gewöhnliche Warterei an. Die Zeit verstrich dann aber doch recht schnell und wir waren echt erleichtert als wir endlich im Flugzeug saßen und abhoben.

In London angekommen wehte uns die erste Böe unmittelbar nachdem wir aus dem Flugzeug stiegen entgegen. Diese Böen sollten uns für den gesamten Urlaub begleiten und einige spröde Lippen als Tribut fordern.

Der nächste Punkt auf den alle gespannt waren war das Hostel. Ich denke niemand hat viel erwartet, da sich die Kosten der Klassenfahrt, für alle, in einem erschwinglichen Rahmen halten mussten. Überraschenderweise war das Foyer des Hostels sehr behaglich und ließ Vorfreude auf die hoffentlich genauso bequemen Zimmer, aufkommen. Naja- zu früh gefreut. Die Vierer-Zimmer waren ca. 8m² groß und beinhalteten neben 2 Stockbetten ein kleines Waschbecken. Bäder gab es keine einzelnen. Es gab Gruppentoiletten, sowie Duschen. Teils nach Geschlecht getrennt, teils nicht. Mich persönlich störte das allerdings eher wenig, da wir unsere Zimmer ja eigentlich nur zum Schlafen brauchten.

Nach der Ankunft im Hostel konnten wir zunächst noch nicht auf unsere Zimmer, um unser Gepäck abzuladen, da wir erst um 15 Uhr die Schlüssel bekamen. So zogen wir unter der Leitung von Herrn Bug direkt los und besichtigten das erste Museum: Das „Tate Modern“, ein Museum für moderne Kunst.

Für gewöhnlich bin ich kein riesiger Museumsfan aber das war eigentlich echt cool und einige Kunstwerke waren doch ziemlich lustig oder eindrucksvoll. Damit ist es mein Favorit der besuchten Museen (Museum of London, Natural History Museum, Science Museum und das besagte Tate Modern). Vielen von uns wurde schnell klar, dass wir in den anstehenden vier Tagen recht viel laufen würden. Insgesamt waren es laut Schrittzähler unserer Handys rund 80 Km die wir zu Fuß zurücklegten. Dies führte dazu, dass man abends echt kaputt war und das Nachtleben Londons kaum mitbekam. Schade drum.

Nichts desto trotz waren wir in einigen Bars um einheimisches Bier zu testen und ein bisschen der kulinarischen Kultur zu erkunden (mein Favorit war das Pale Ale).

Neben einer Besichtigung der Wahrzeichen Londons besuchten wir auch einige Märkte, wie zum Beispiel den „Camden Market“. Das war eine exotische Mischung zwischen türkischem Basar, teuren Markenläden, einem „Little Amsterdam“, vielseitigster Essensstände und sogar einem Neonfarbenen Rave Store inklusive einiger Pole Dancer. Aufgrund dieser Vielseitigkeit ist der „Camden Market“ mein persönliches Highlight der Klassenfahrt.

Einen weiteren tiefen Eindruck haben bei mir die vielen Straßenkünstler hinterlassen. Beispielsweise auf dem „Picadilly Circus“, traf man zwischen Tänzern, Sängern und Statisten alles was das Straßenkünstlerherz begehrt.

Die Rückfahrt war erneut zu einer recht anstrengenden Zeit für uns angepeilt: Wir wurden so gegen 3 Uhr nachts von einem Shuttle Bus zum Flughafen gebracht. Ich habe hiervon, sowie vom Heimflug nicht sonderlich viel mitbekommen, da ich die meiste Zeit mit Schlafen beschäftigt war. 

Nun ja, um das ganze mal zusammenzufassen würde ich sagen, dass diese Art von Klassenfahrt vielleicht besser etwas früher im Schuljahr oder sogar in dem vorangegangenen stattgefunden hätte, da man seine Klassenkameraden besser kennengelernt hat und es das soziale Klima innerhalb des LKs gefördert hat.

Nichts desto trotz ist es wohl eine dieser Klassenfahrten, an die man sich zurückdenkend noch in 30 Jahren lächelnd erinnern kann.

Tag der Verpackung am 7.Juni 2018 in Pirmasens

Der jährliche Tag der Verpackung ist eine Kampagne der Verpackungswirtschaft. Wir, die Berufsbildende Schule Neustadt an der Weinstraße, die Firmen G.& G. Preißer GmbH, FWB Kunstofftechnik GmbH und psb intralogistics GmbH sowie der VDI BV Saar e.V. wirkten als aktive Unterstützer der Kampagne mit.

Am Donnerstag, 7. Juni 2018 startete die Landes-Berufsschulklasse der Packmitteltechnologen an der Berufsbildenden Schule in Neustadt in den Tag der Verpackung und machte sich auf den Weg nach Pirmasens.

Die Veranstaltung „Tag der Verpackung“ begann in Pirmasens-Petersberg. Dort begrüßte uns Herr André Fuhrmann, Leiter der Entwicklung von der Firma Preißer. Bevor er uns durch die Fertigungshallen der Firma führte, erhielten wir durch seine Präsentation einen Einblick in die Gründung, das Wachstum und das Produktionsspektrum des rheinland-pfälzischen Familienunternehmens.

Die 1907 gegründete G. & G. Preißer GmbH stellt Voll- und Wellpappverpackungen jeglicher Art her, die just in time beim Kunden ankommen. Auf fünf Inline-Fertigungslinien werden jährlich bis zu 140 Mio. m² Wellpappe verarbeitet. Gestärkt mit neuem Wissen ging es in die Produktionshallen. Vom Wareneingang, Produktion, Palettierung, Abfall-und Wasseraufbereitung bis hin zur Logistik wurde uns alles gezeigt und erläutert. Nach einem abschließenden Gespräch und einer Brötchen-Vesper machten wir uns auf den Weg zu FWB Kunststofftechnik in Pirmasens.

Nach der Begrüßung durch Frau Annette Keller, Ausbildungsleiterin der Firma FWB Kunststofftechnik wurde uns  das Unternehmen im Rahmen eines Vortrags vorgestellt. 70 Millionen Spritzgussteile hat FWB im Jahr 2017 hergestellt; das sind über 190.000 Stück pro Tag. Genutzt werden sie für Autoschlüssel, Gaspedale, elektrische Servolenkung oder Radarsensorik. Der Großteil der Kunden stammt aus dem Bereich Automotive. In der Betriebsbesichtigung konnten wir nun das vorher theoretisch Erklärte live erleben. Bei der Entwicklung beginnend, über die Konstruktion und den Werkzeugbau ging es in die Produktion bis hin zum Versand. Im Werkzeugbau sahen wir wie nach den Vorgaben der Konstruktionsabteilung mittels modernster CAD/CAM- und Maschinentechnik Spritzgusswerkzeuge sowie Lehren und Vorrichtungen gefertigt werden. In der Produktion werden dann auf Spritzgussmaschinen von 50t bis 650t Schließkraft alle gängigen Thermoplaste zu anspruchsvollen technischen Formteilen verarbeitet. Der Automatisierungsgrad der gezeigten Produktionsanlagen bei FWB ist auffallend hoch.

Mit diesen Einblicken ging es nun in der selben Straße weiter zu psb intralogistics. Herr Welsch, Vertriebsleiter der Firma psb intralogistics stellte uns in seinem Vortrag das Unternehmen und dessen breite Produktpalette vor. Psb intralogistics plant und realisiert Gesamtsysteme für den Materialfluss und für die Lagerung innerhalb von Unternehmen in Produktion und Distribution. Alle Fertigungsschritte sind an einem einzigen Standort konzentriert, dem Stammhaus in Pirmasens. In der Werksbesichtigung erlebten wir die beeindruckende und breite System-Palette des Unternehmens. Wir schauten und wir staunten über die angebotenen flurfreien oder flurgebundenen Systembausteine von psb intralogistics. Von konventioneller flurgebundener Fördertechnik über Lagersysteme für Kartons, Behälter und Paletten, Kommissioniersysteme und Sorter bis zum fahrerlosen Transportsystem oder zur Hängefördertechnik war alles aufgeboten.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei den teilnehmenden Unternehmen für deren Einladungen und im Besonderen bei Herrn Fuhrmann für die Kontaktherstellung bedanken.

Wer nun Lust auf einen Beruf in der Verpackungswirtschaft bekommen hat, meldet sich einfach bei uns. Wir helfen auch dabei Ausbildungs- und Praktikumsplätze im Verpackungsbereich zu finden.

Kontaktperson: Sabine Becker

sabine.becker@bbs-nw.de oder ak-verpackungslogistik@bv-saar.vdi.de

Nicht einmal Friederike konnte uns aufhalten

Am Donnerstag, den 18. Januar 2018, machten sich die Französischkurse der 12. und 13. Klasse des Technischen Gymnasiums und die Berufsoberschule 1 Technik auf den Weg die Europastadt Straßburg zu erkunden.

Nach der Ankunft in Straßburg trafen sich die Teilnehmer mit drei Touristenführern, die während eines Stadtrundgangs interessante Orte der Stadt im Elsass aufsuchten und ihre historische und aktuelle Bedeutung aufzeigten. Sehr prägend waren auch in die Einblicke in eine sehr bewegte Geschichte der Stadt. Besonders die Äußerung der Reiseführerin, ihre Großmutter habe im Laufe ihres Lebens ganze vier mal die Staatsbürgerschaft gewechselt ohne jemals das Heimatdorf zu verlassen, ließ die Schüler nicht schlecht staunen.

Zur Mittagszeit nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit das Zentrum Straßburgs auf eigene Faust zu erkunden und stellten sich der Herausforderung ihr Mittagessen in Cafés und Restaurants in französischer Sprache zu bestellen. Da niemand hungrig blieb, war dies natürlich ein Erfolgserlebnis.

Anschließend ging es gemeinsam ins Europäische Parlament, wo eine Mitarbeiterin die Aufgaben dieser europäischen Institution erläuterte und uns die Gelegenheit bot, auf der Besuchertribüne des Parlamentsraumes Platz zu nehmen und einer laufenden Sitzung beizuwohnen. Besonders erstaunlich erschien dabei die Tätigkeit der zahlreichen Dolmetscher, die in Echtzeit die Wortmeldungen im Parlament übersetzen. Im Europäischen Parlament hat jeder Abgeordnete das Recht in seiner eigenen Muttersprache zu sprechen und es ist dank der Tätigkeit der Dolmetscher jederzeit dafür gesorgt, dass jedes andere Parlamentsmitglied die Diskussion uneingeschränkt verfolgen kann. Anschließend erläuterte die Mitarbeiterin die architektonischen Besonderheiten des Gebäudes um in einer letzten Gesprächsrunde noch einmal die Rolle des Europäischen Parlaments für die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsländer der Europäischen Union hervorzuheben. Abschließend richtete sie einen Appell an alle Schülerinnen und Schüler als Jungwähler bei der nächsten Europawahl ihre Chance zu nutzen Einfluss auf die Zukunft Europas zu nehmen.

Nach einem langen Tag endete die Fahrt ins Elsass mit zahlreichen Eindrücken und Denkanstößen.

Berufsschulklasse PMT 16 zu Gast bei der Heidelberger Druckmaschinen AG

Auf Einladung der Heidelberger Druckmaschinen AG besuchten die Packmitteltechnologen des zweiten Ausbildungsjahres der Berufsbildenden Schule Neustadt am Mittwoch, 06.06.2018 die größte und modernste Druckmaschinenfabrik der Welt in Wiesloch.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Hans Peters stellte er in seinem Vortrag „Auf dem richtigen Weg“ das Portfolio an Heidelberger Produkten und Lösungen vor. Danach wurden uns im Print Media Center (PMC) sämtliche Maschinen und Geräte aus Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung vom jeweiligen Fachpersonal erklärt und vorgeführt.

Das PMC mit einer Gesamtfläche von 4000 m² ist das weltweit größte Kompetenzzentrum für den Verpackungs- und Etikettendruck sowie Sonderanwendungen. Dort demonstriert Heidelberg mit drei kompletten Produktionslinien vom Layout bis hin zur fertigen Faltschachtel die modernste integrierte Faltschachtelproduktion, um Kunden die Möglichkeit zur "Probefahrt" neuer Drucklösungen zu bieten .

Nach dem Essen in der Werkskantine schloss sich eine beeindruckende Werksführung an. Das Wieslocher Werk, wo am „Band“ Druckmaschinen gefertigt werden, umfasst ca. 120 Fußballfelder. Die angehenden Packmitteltechnologen konnten von der Geburt einer Druckmaschine im Gusswerk, der Zahnradherstellung, der Elektronikfertigung bis zur Endmontage alles live beobachten.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für die Einladung der Heidelberger Druckmaschinen AG und im Besonderen bei Herrn Saueressig für die Organisation der Exkursion sowie bei Herrn Peters für die Führung im Werk bedanken.

Kursfahrt der Bautechnik Leistungskurse nach Prag

Am Montag den 16.10.2017 kam es für uns Schüler der Leistungskurse Bautechnik der 12. Jahrgangsstufe zum ersten Highlight dieses Kurses: Die Kursfahrt nach Prag ging los!

Zusammen mit den Lehrern Frau Helbling, Herr Kohlmeyer, Herr Traut und Herr Ullemeyer ging es um 8:00 Uhr auf die Piste nach Prag. Nach einer langen, aber doch lustigen Busfahrt, kamen wir gegen 15:30 Uhr an unserem Hotel in Prag an. Schon bei der Einfahrt in die Stadt wurden die Handys gezückt, um die ersten wundervollen Eindrücke der Stadt festzuhalten. Direkt nach dem Einchecken wurden dann auch schon Bilder von unserem tollen Hotel und unseren sehr komfortablen Zimmern an die Freunde in anderen Technik-Leistungskursen, welche in anderen Städten unterwegs waren, weitergeleitet. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, wurde der Abend zur freien Verfügung genutzt. Für die meisten ging es auch schon los auf die erste Erkundungstour.

Unser Programm am nächsten Morgen startete bereits um 9:00 Uhr. Doch obwohl der Ein oder Andere die Nacht nicht nur zum Schlafen nutzte, waren wir nach dem sehr guten Frühstück alle fit und bereit für den Tag. Zusammen mit unserem Gruppenführer Michael ging es bei strahlendem Sonnenschein direkt los mit der Besichtigung der wunderschönen Altstadt. Unser erstes Ziel war der Senat, welcher durch die Kalksteinkunst uns alle direkt faszinierte. Weiter ging es vorbei an zahlreichen Ministerien und in den wunderschönen kleinen Gassen der Altstadt gab es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Für uns Bautechniker lag natürlich die Architektur der historischen Gebäude im Vordergrund. In Prag gibt es so gut wie jeden Baustil zu entdecken. Unser Gruppenführer informierte uns auch ausführlich über die zeitliche Einordnung der jeweiligen Bauwerke.

Im Laufe unserer Tour kamen wir an der beeindruckenden „John-Lennon-Mauer“ vorbei, welche von vielen als Fotomotiv und auch als Selfie-Hintergrund genutzt wurde. Doch viel Zeit blieb uns an diesem geschichtlich durchaus sehr wichtigen Ort leider nicht, da die Vorfreude auf die Karlsbrücke, welche wenige Minuten von der Mauer entfernt war, stieg.

An der Karlsbrücke angekommen zückten wir unsere Kameras, da wir die überwältigenden Eindrücke der längsten Brücke der Stadt selbstverständlich festhalten wollten. Vorbei ging es dann weiter an der größten Diskothek Europas, welche aber erst später am Tag für uns interessant werden sollte…

Während unserer Altstadtführung zeigte uns unser Gruppenführer noch das sehr bekannte jüdische Viertel. Wir kamen am alten Friedhof, der Klausen-Synagoge und dem jüdischen Rathaus vorbei. Natürlich fiel uns Bautechnikern der kleine, im Barock-Stil erbaute Turm auf dem Rathaus direkt auf, welcher als Symbol des jüdischen Viertels gilt. Ebenfalls befindet sich am Rathaus eine jüdische Uhr. Diese besitzt ein hebräisches Zifferblatt, bei dem die Zeiger rückwärts laufen.

Weiter ging es auf den Altstädter Ring, vorbei an der Prager Uhr, bis an die Nähe der Metro Station Namesti Republiky. Dort war die Führung für diesen Tag beendet und den Rest des Tages durften wir uns wieder selbst gestalten. Die meisten der Gruppe zog es direkt in den größten Spielwarenladen Europas, welcher durchaus ebenfalls ein Highlight unserer Erkundungstour war. Nachdem wir unsere Kindheitserinnerungen aufblühen ließen und unsere Kreativität im Legobauen präsentierten (die zukünftigen Architekten wurden direkt erkannt), wurde die freie Zeit natürlich kräftig genutzt und für die meisten ging es dann auch auf eine kleine Tour durch das abendliche Leben der Stadt Prag.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück mit unserem Reisebus in Richtung der Prager Burg. An diesem Tag nahm das Wetter leider keine Rücksicht auf uns. Wegen des Nebels blieb uns der als traumhaft beschriebene Blick von der Prager Burg über die Stadt verwehrt. Nichts desto trotz machten wir das Beste aus der Situation und konzentrierten uns deshalb eher auf den wundervollen und beeindruckenden Veitsdom. Nach einem ausführlichen Rundgang durch die Kathedrale ging es weiter auf dem Burggelände in den alten Königspalast, vorbei am berüchtigten Fenster des „Prager Fenstersturzes“, in das goldene Gässchen und letztendlich wagten die Mutigen unter uns noch einen Blick in die sehr gut erhaltene Folterkammer. Da aber keiner von uns während des Rundgangs etwas verbrochen hatte, mussten wir uns in der Folterkammer auch vor nichts fürchten. Nach dem Rundgang verabschiedeten wir uns von unserem Gruppenführer und den Lehrern, da wir von nun an die restliche Zeit zur freien Verfügung nutzen konnten. Für viele von uns wurde der Nachmittag zum Schlafen genutzt, warum, bleibt unser Geheimnis.

Ohne Verluste wurden am Donnerstagmorgen bei leichtem Nieselregen die Koffer in den Bus gepackt und es ging ein letztes Mal mit der Metro in die Stadt. Wir nutzen den Stadtbesuch für kurze Einkäufe und sonst eher zur Erholung und Entspannung. Nachdem alle Souvenirs und Proviant für die doch etwas längere Rückfahrt eingekauft waren, konnte gegen 13 Uhr die Heimreise angetreten werden.

Ein großes Dankeschön an die Lehrer, welche uns begleitet haben. Sie haben uns die Fahrt ermöglicht und wir hatten alle sehr viel Spaß. Die Zeit in Prag werden wir in bester Erinnerung behalten!

Hier geht es zur Schülerpräsentation über die Studienfahrt!

BS PMT 16 bei R+S Stanzformen in Niederdorfelden

Die Firma R+S Stanzformen GmbH ist ein eigenständiges Tochter-Unternehmen der Mayr-Melnhof Gruppe und einer der führenden Hersteller von hochqualitativen Stanzformen. Diese Werkzeuge werden hauptsächlich bei der Weiterverarbeitung von Feinkartonagen sowie Wellpappe in der Verpackungsindustrie eingesetzt. Die Mayr-Melnhof Gruppe ist mit einem Produktionsvolumen von über 60 Milliarden Faltschachteln pro Jahr Marktführer in Europa sowie mehreren außer europäischen Märkten.

Das eigenständige Tochter-Unternehmen in Niederdorfelden, im Main-Kinzig-Kreis ca. 20 km von Frankfurt, stand am 24.05.2018 im Fokus der Berufsschulklasse der Packmitteltechnologen und der Maschinen- und Anlagenführer. Am Standort in Niederdorfelden werden mit ca. 90 Experten und modernster Technik ungefähr 4000 Stanzwerkzeuge pro Jahr gefertigt.

Den Hauptteil der von Klassenlehrerin Sabine Becker organisierten Exkursion stellte derausführliche Betriebsrundgang dar, bei dem die Auszubildenden der BS PMT 16 die Gelegenheit hatten, sich über die Herstellung der Stanzwerkzeuge zu informieren.

Die Stanzform-Herstellung ist im Vergleich zu anderen handwerklichen Branchen relativ jung, weist aber einen enorm hohen technischen Innovationsgrad auf. Vom computerunterstützten Design über die Anwendung von Lasertechnologien bis hin zur intensiven Werkstoffkunde in Metall, Kunststoff und Holz werden am Ende die Komponenten in Handarbeit zusammengesetzt.

Welch hohe Präzision und wie viel fundiertes Wissen notwendig sind, damit in millionenfacher Auflage Verpackungen für den täglichen Gebrauch entstehen, entgeht dabei dem öffentlichen Bewusstsein. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Martin Schneider für die Einladung, die Organisation sowie für die hochinteressante und abwechslungsreiche Werksführung.

Letzter Schultag vor dem Abitur

Glücklich und voller Motivation für die bevorstehenden Abiturprüfungen 2018 nahmen die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs ihre Zeugnisse für das 2. Halbjahr des Schuljahres im grünen Klassenzimmer der BBS Neustadt entgegen.

Stammkurs Bautechnik 1
Stammkurs Bautechnik 2
Stammkurs Elektrotechnik
Stammkurs Medientechnik
Stammkurs Metalltechnik

BBS Neustadt als Europaschule des Landes zertifiziert

„Ein Europa ohne die Jugend hat keine Zukunft. Deshalb muss der europäische Gedanke schon in der Schule gelebt werden!“, betonte  Europa-Staatssekretärin Heike Raab bei der Ernennung der 16 neuen Europaschulen in Mainz. „Viele junge Menschen halten die Vorteile der Europäischen Einigung wie Reisen ohne Grenzen und eine gemeinsame Währung für selbstverständlich. Dabei zeigen der Brexit und das Erstarken nationalistischer Kräfte, dass wir uns für Europa immer wieder stark machen müssen“, so die Staatssekretärin weiter.

Gemeinsam mit Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreichte Heike Raab am Montag, 23. April 2018 die Zertifikate im Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz. Bildungsministerin Stefanie Hubig unterstrich: „Rheinland-Pfalz macht sich stark für Europa. Das beginnt in den Schulen, wo der europäische Gedanke gelebt wird.“

Für die Vergabe des Zertifikats „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ wurden landesspezifische Kriterien entwickelt und die Schulen können sich seit 2015 für das Zertifikat bewerben. Grundlage einer erfolgreichen Bewerbung bildet die Umsetzung folgender vier Schwerpunkte:

  • Europäisches und interkulturelles Profil
  • Internationale Begegnungen und Europa-Projekte
  • Fremdsprachen (erweitertes Fremdsprachenangebot, bilinguale Angebote)
  • Zusätzliche Qualifikationen (z.B. Fortbildungen, Teilnahme an europäischen Wettbewerben)


Eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bildungsministeriums, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, des Pädagogischen Landesinstituts, der Landeszentrale für politische Bildung sowie der Europa-Union und der Staatskanzlei begutachtet die Bewerbungen und achtet darauf, dass das Europakonzept schulübergreifend von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern mittragen wird.

Die BBS Neustadt freut sich über diese Auszeichnung als Anerkennung für das europäische Engagement.