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Aus Azubis werden Gesellen - Freisprechungsfeier der Packmitteltechnologen in Sausenheim

Am 29. Juni 2017 war es für sieben Packmitteltechnologen - Auszubildende der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße soweit...

…im Bahnhof Wellpappe Sausenheim fand ihre Freisprechung mit anschließendem Ausbildertreffen, ausgerichtet vom Verband der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz und Saarland e.V., statt.

Herr Volker Munser, IHK Pfalz, hielt in seiner Ansprache die frisch gebackenen Junggesellen an, nicht mit dem Lernen aufzuhören: "Wer in einer Sache Meister geworden ist, sollte in einer anderen Schüler werden."

Die sieben Prüflinge erhielten durch den Prüfungsausschussvorsitzenden, Herrn Norbert Noll, ihre Gesellenbriefe. Auch allen Schülern des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Landesfachklasse für Packmitteltechnologen an der BBS Neustadt konnte Frau Sabine Becker ihre Abschlusszeugnisse überreichen.

Wir gratulieren den Junggesellen Cayan Genc, Leon Griesheimer, Marvin Halter, Mika Krüger, Ferhat Özkara, Stefan Steif und Jewgeni Thiemann sowie ihren Ausbildungsbetrieben!

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Langsam aber sicher neigt sich das Schuljahr 2016/17 seinem Ende zu, nicht jedoch ohne ein weiteres sportliches Großereignis, welches von vielen sportlich ambitionierten SchülerInnen der BBS Neustadt immer sehnlichst erwartet wird. Am vergangenen Freitag (09.06.2017) war es mal wieder soweit und die Fachschaft Sport lud zum BBS-Soccer-Cup, der regelmäßig im Zweijahresrhythmus auf dem Sportgelände Schöntal ausgetragen wird. Insgesamt 13 Meldungen gingen im Vorfeld des Events bei der Tunierleitung ein. Gespielt wurde auf Kleinfeldern, wobei jede Mannschaft aus 5 Feldspielern und Torwart bestand. Ziel war es zunächst die Gruppenphase zu überstehen. Für das Halbfinale qualifizieren konnten sich die drei Gruppensieger sowie der im Gruppenvergleich beste Zweitplazierte. In der Finalrunde wurde anschließend der Tuniersieger ermittelt.

Da es im modernen Fussball bekanntlich ja keine kleinen Gegner mehr gibt, mussten die Teams bereits in der Gruppenphase ihr volles fußballerisches Potenzial entfalten, um die Chance auf den Cup zu wahren. Jeweils als Gruppensieger zogen die Mannschaften Gyte 15 Bockhoff, Gyte 16 b und BOS 1 TE/WV 16 in die Halbfinals ein. Als stärkster Gruppenzweiter konnten die Kicker der BF1 TE 16 b+c das letzte Ticket zu den Semis lösen. Die beiden Halbfinals waren jeweils eng umkämpft und Gyte 15 Bockhoff konnte sich erst im 9-Meter-Schießen denkbar knapp gegen den späteren Tunierdritten BOS 1 TE/WV 16 durchsetzen.  Gyte 16 b entschied das zweite Spiel für sich und konnte auch das anschließende Finale erfolgreich bestreiten, so dass sie am Ende als Sieger des Tuniers feststanden.

Die Ergebnisse lauteten:

Halbfinale

1

BOS 1 TE/WV 16 -    GYTE 15 Bockhoff

1:1 -> 2:4 nach 9-Meter-Schießen

2

GYTE 16 b          -    BF1 TE 16 b+c

2:0

Spiel um Platz 3

1

BOS 1 TE/WV 16 - BF1 TE 16 b+c

1:0

Finale

1

GYTE 16             -   GYTE 15 Bockhoff

3:0

Endplatzierung:

GYTE 16b

GYTE 15 Bockhoff

BOS 1 TE/WV 16

BF 1 TE 16 b+c

Die Klasse BBS PMT 14 im Papiermachermuseum in Frankeneck

Am 1. Juni 2017 besuchte die Abschlussklasse der Packmitteltechnologen das Papiermachermuseum in der Talstraße 47 in Frankeneck.

Dort wurde uns zuerst die industrielle Fertigung von Papier anhand eines Firmenfilms des Neidenfelser Unternehmens Julius Glatz gezeigt. Die Firma produziert neben Feinpapieren und Papiergarnen überwiegend Papiere für die Zigarettenindustrie.

Danach durften wir alle selbst einmal „ein weißes Blatt Papier“ herstellen.

Mit einem viereckigen feinmaschigen Sieb, zwar nur DIN A 4 Format groß, dafür aber 500 € teuer, auf welches ein passender Schöpfrahmen gelegt wird, schöpft man das Faserwassergemisch aus der sogenannten Schöpfbütte. Während nun das Sieb geschüttelt wird, läuft das Wasser durch die Siebmaschen und auf dem Sieb bleibt ein in sich verfilztes Faservlies liegen. Das nasse Blatt muss jetzt noch vom Sieb getrennt werden. Anschließend wird es auf einem bereitgelegten Filz abgegautscht. Nach diesem Pressvorgang werden die Papierbögen zum Trocknen aufgehängt.

Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war Handschöpfen die einzige Art Papier zu fertigen.

Neueste Funde bezeugen, dass schon geraume Zeit vor unserer Zeitrechnung in China Papier geschöpft wurde. Um 750 n. Chr. kam die Kunst des Papiermachens in arabischen Besitz und in Samarkand entstand ein Papiermacherzentrum, welches das gesamte arabische Gebiet bis Marokko mit Papier belieferte. Mit der Errichtung des Maurenreiches in Spanien war schließlich die Kenntnis der Papierherstellung nach Europa gelangt. Über Italien und Frankreich kam diese Fähigkeit im Jahr 1390 nach Deutschland, als Ulman Stromer die erste Papiermühle in Nürnberg errichtete. Als im Jahr 1690 in Nordamerika mit der Papierherstellung begonnen wurde, hatte das weiße Blatt Papier ca. 1900 Jahre gebraucht, um einmal um die Welt geweht zu werden. Auf dieser langen Reise und bis zur heutigen Stunde sind das Verfahren und die Technik zur Papierherstellung, die Vielfalt der Papiersorten und deren Verwendungszweck sowie die Qualität, ständig verbessert und erweitert worden.

Nach unserem Papierschöpfen - war für alle „das erste Mal“ - führte uns Frau Röhle noch durch die Ausstellung.

Im Museum informiert ein Buch über die Gebräuche der Papiermacher. Anhand von Fotos und Dokumenten wird ausführlich dargestellt, wie die Firmen Goßler aus wirtschaftlichen und familiären Gründen an die heutigen Firmen Scheufelen in Oberlenningen und Glatz in Neidenfels gingen. Werkzeuge und Maschinen ergänzen anschaulich die Theorie. Karton- und Papierarten sind zu sehen und für Historiker nicht ohne Interesse, der Beginn der Papierherstellung in China.

Neben der Papiermacher-Geschichte gibt es im Museum auch viel aus der Vergangenheit des Ortes, wie seine Bevölkerung in den 200 Jahren lebte, zu entdecken.

Mit einem Eintrag im Gästebuch verabschiedete sich der Neustadter Abschlussjahrgang der Packmitteltechnologen.

Die BBS Neustadt bedankt sich ganz herzlich bei Frau Marlies Röhle für den Besuch im Papiermachermuseum Frankeneck sowie auch für die interessanten Gespräche mit Ihnen während dieser Führung.

Exkursion zum Pumpen- und Armaturenhersteller KSB in Frankenthal

Am 31. Mai 2017 traf sich die Gruppe von 28 angehenden Anlagenmechanikern SHK des 3. Ausbildungsjahres sowie die beiden Fachlehrer Sabine Becker und Peter Damm an der Hauptpforte des Pumpen- und Armaturenherstellers KSB in Frankenthal, in der Johann-Klein-Straße 9.

Pumpen und Armaturen von KSB begegnet man in Wasser- und Klärwerken, ebenso in Industrie- und Wohngebäudeanlagen, in Großkraftwerken, im Bergbau oder auch auf Bohrplattformen. Für nahezu jedes Fördermedium und für jeden Anwendungsfall wird eine Lösung gefunden.

Das 1871 in Frankenthal gegründete Unternehmen ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben weltweit vertreten und beschäftigt mehr als 16.000 Mitarbeiter. Die Konzernzentrale in Frankenthal mit rund 2000 Mitarbeitern ist in Europa das größte KSB - Werk mit 330.000 m² Gesamtfläche bei insgesamt 65.000 m² Produktionsfläche.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Verkaufsberater der Technischen Gebäudeausrüstung Franz Funck folgte eine Werksführung über das Gelände der Firma.

Dabei wurden Fabrikationsabläufe und Produkte gezeigt und erläutert. In Frankenthal werden gebäudetechnische Armaturen sowie Pumpen für die Industrie, für die Wasserversorgung und für Kraftwerke hergestellt. Spezialisiert am Standort Frankenthal sind insbesondere die Montage der Großpumpen mit den Herausforderungen für besondere Drücke, Temperaturen und Materialien.

Zusätzlich ergänzen die 70.000 Standardpumpen, die pro Jahr in Frankenthal hergestellt werden, ein weites Produktprofil mit insgesamt 300.000 Pumpen und Armaturen mit allen Spielarten, die jährlich den Standort Frankenthal verlassen. Auch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind zum größten Teil in Frankenthal gebündelt.

Im Anschluss an die Werksführung erhielten die Schüler in der Lehrwerkstatt, speziell für „ihre Sparte“, das von KSB angebotene Leistungsspektrum in der Gebäudetechnik anschaulich gezeigt und bekamen sowohl eine theoretische als auch eine praktische Lern- und Informationstüte überreicht.

Nach diesem informativem Programm hatten wir uns das Mittagessen in der firmeneigenen Kantine nun verdient.

Ein herzliches Dankeschön geht zum Abschluss an das besuchte KSB - Werk und an Herrn Franz Funck für die Offenheit und Gastfreundschaft, mit der unsere Gruppe empfangen wurde.

Endspurt, Fachhochschulreife, los...!

Ärmel hochkrempeln und loslegen: Mit dem Ziel vor Augen zum erfolgreichen Abschluss der Fachhochschulreife im Juni 2017! Und was dann?

Am Donnerstag, den 16.03.2016 besuchten die Schüler der Berufsoberschule I Technik und Wirtschaft und Verwaltung (BOS 1 TE/WV 16) zusammen mit den Lehrerinnen Frau Hames und Frau Reißner die Hochschule Mannheim, um einen Einblick in den Alltag an einer Hochschule zu erhalten.

Zunächst stellte Herr Prof. Dr. Klaus Beck, Dekan für Elektrotechnik an der Hochschule Mannheim, der BOS 1 TE/WV 16 mögliche Studiengänge an der Hochschule Mannheim vor. Besonders interessant war hierbei die Vielzahl der vorgestellten Fachrichtungen wie Biotechnologie, Elektrotechnik, Informatik, Informationstechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Verfahrens- und Chemietechnik.

Die Schüler hatten Gelegenheit Fragen rund um die Bewerbung und die Anforderungen eines Studiums zu stellen. So stellte sich heraus, dass die Hochschule Mannheim Kontakte und Partnerschaften für Austauschprogramme in der ganzen Welt pflegt, die die Studierenden im Rahmen eines Auslandssemesters gerne wahrnehmen können.

Nach dem theoretischen Überblick durften sich die Schüler dann anhand mehrerer kleiner Versuche im Bereich der Elektrotechnik und Magnetismus versuchen. Geleitet wurde dieser Teil der Veranstaltung von Herrn Spieß (Dipl.-Ing.) und Herrn Wagenknecht (M.Sc.). Als abschließendes Highlight boten sie den Schülern die Gelegenheit, einen Segway zu fahren, dessen Bau die Zusammenarbeit zahlreicher Fachbereiche erfordert.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei Herrn Prof. Dr. Beck und seinen Mitarbeitern Herrn Spieß (Dipl.-Ing.) und Herrn Wagenknecht (M.Sc.) für diese gelungene Informationsveranstaltung bedanken. Wir sind dankbar dafür, dass sie uns bereits für das kommende Schuljahr wieder zu einer Infoveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der BBS Neustadt eingeladen haben.

Hinauf, hinauf zum Schloss! Die Klasse PMT 15 der BBS Neustadt besuchte das Hambacher Schloss

Nachdem tags zuvor die Packmitteltechnologen des zweiten Lehrjahrs ihre Zwischenprüfung absolviert hatten, "ist die mit Abstand beste Nervenheilanstand die freie Natur" (Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer).

Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz unterhalb des Schlosses und führt an der Burgschänke Rittersberg vorbei. Wir folgen der Markierung roter Punkt und dem runden weißen Schild mit der Nummer 6. An der Michelsquelle lädt eine Sitzgruppe zum ersten Verweilen ein.

Nach rund einer halben Stunde erreichen wir die Schutzhütte Speierheld. Über einen teilweise stufigen Weg geht es dann weiter, der Markierung mit dem roten Punkt folgend, Richtung Hohe Loog. Für unseren Rückweg folgen wir der Beschilderung "Hambacher Schloss" und den Wegnummern 5 und 6. Auf einem Zickzack-Pfad geht es nun immer leicht abwärts weiter.

Bei einer Abzweigung geht es geradeaus Richtung Sühnekreuz, von wo aus wir die Aussicht auf Weinfelder und Hambacher Schloss bestaunen.

Anschließend laufen wir wieder zurück zur Abzweigung und den Pfad abwärts und man sieht schon bald den Parkplatz am Fuß des Schlosses.

Die Rundwanderung ist geschafft und jetzt heißt es: Hinauf, hinauf zum Schloss!

Oben angekommen, zuerst ein Blick in die Ferne... bevor wir das Museum, das die Ereignisse und die Umstände des Hambacher Festes sehr anschaulich darstellt, besuchen. Eine Reihe spannender Medien- und Aktivstationen laden alle Altersstufen zum Begreifen, Erfahren und Erleben ein.

Reality check - Die Klasse BS PMT 14 besuchte die Firma Europack GmbH in Wörth

Ein Bericht von Sabine Becker

Am 16. Februar 2017 besuchte das dritte Ausbildungsjahr der Packmitteltechnologen die Firma Europack GmbH in Wörth. Auf einem logistisch günstig gelegenen Industriegelände mit Eisenbahn-, Autobahn- und Rheinhafen-Anschluss befindet sich das Werk in Rheinland-Pfalz am Standort Wörth am Rhein. Die im Frühjahr 2007 gegründete Europack GmbH gehört zu den modernsten und leistungsstärksten Herstellern von Wellpappenverpackungen und Displays in Europa. Am selben Standort fertigen ebenfalls die zur Palm Gruppe gehörenden Unternehmen Papierfabrik Palm und Firma Eurowell. 

Die Papierfabrik Palm mit Hauptsitz in Aalen in Baden-Württemberg gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Zeitungsdruck- und Wellpappenrohpapieren. Die 2002 in Betrieb genommene Papiermaschine PM6 ist zum einen mit einer Nettobreite von 10,30m die breiteste jemals gebaute Anlage ihrer Art, zum anderen mit einer Kapazität von 650.000 Tonnen Papier pro Jahr auch die leistungsfähigste weltweit. Seit 2007 versorgt ein betriebseigenes Kraftwerk auf dem Wörther Industrieareal die Papierfabrik vollständig mit selbst produziertem Dampf und Strom.

Die Firma Eurowell GmbH & Co. KG betreibt mit einer Arbeitsbreite von 3350 mm eine der  größten und modernsten Wellpappenanlagen der Welt. Auf einer bebauten Fläche von 22.000 m2 werden jährlich 250 Mio. mÇ ein-, zwei- oder dreiwellige Formate in verschiedenen Wellenprofilen und Wellenkombinationen produziert. Bis zu einer maximalen Formatgröße von 2.450 mm x 5.500 mm oder 3.310 mm x 2.450 mm sind bei Eurowell realisierbar. Die hergestellten Wellpappenformate bilden das Vorprodukt für die weitere Verarbeitung (Drucken, Schlitzen, Stanzen, Kleben) von Verpackungen. Sie dienen außerdem als Zwischen- oder Einlagenmaterial.

Das Portfolio der Europack GmbH setzt sich aus Inliner gefertigten Faltkartons, Flachbett- oder Rotations-Stanzverpackungen, je nach Kundenwunsch z.B. ausgestattet mit Grifflöchern, Sichtfenstern, automatischen Böden und integrierten Fächern, Standarddisplays oder individuell entwickelten Displays sowie Schwerwellverpackungen insbesondere für die Automobil- und die Chemieindustrie, zusammen.

Da die Schüler ihre Ausbildung zum Packmitteltechnologen in unterschiedlichen Werken durchlaufen, kennen einige nur die gezeigten Bilder, Filme aus dem Schulunterricht, aber haben noch nie eine Wellpappenanlage (WPA) live gesehen. Daher haben die Schüler der BS PMT 14 selbst den Wunsch geäußert, neben der Theorie zur WPA in der Schule auch ein Wellpappenwerk in der Praxis anzuschauen, so dass die Werksbesichtigung der Firma Europack GmbH bei Schülern und Lehrern einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.

Die BBS Neustadt bedankt sich herzlich bei der Firma Europack GmbH, insbesondere bei dem Organisator Herrn Mathias Kritzer, für die Einladung, die interessante Führung durch das Werksgelände des Palm-Standortes Wörth am Rhein und für den geselligen Austausch beim Brezelfrühstück.

Hey… „Da gibt’s doch was...“

Die Aufgabenstellung war klar: In 99 Stunden einen 99 Sekunden langen Film zu einem bestimmten Thema zu drehen – darin besteht die Herausforderung beim „99Fire-Films-Award 2017“. Claudiu Bodan (21), Nikolaos Kaouris (21),  Alex von Westernhagen (19) und Rami Dablan (19) haben es mit ihrem Beitrag „Nummer 4“ neben 3.500 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Top99 geschafft.

Hauptberuflich sind die Mitglieder des Youtube-Kanals „No Budget Productions“ noch Schüler, teilen aber die Leidenschaft für Kurzfilme. Diese haben sie schon immer mehr interessiert als Filme in Spielfilmlänge. „Die Herausforderung liegt darin, in sehr knapper Zeit ein komplexes Thema so anzuschneiden, dass es von den Zuschauern nicht nur verstanden wird, sondern sie im besten Fall auch zum Nachdenken anregt“, erklärt Nikolaos Kaouris. Den Zuschauer zum Innehalten und Nachzudenken zu bewegen ist dem Team mit „Nummer 4“ absolut gelungen.

Auf die Möglichkeit, an diesem inzwischen 9. internationalen Wettbewerb teilzunehmen, seien die Schüler laut Claudiu Bodan über ihr ausgeprägtes Interesse an Kurzfilmen gestoßen. „Wir haben seit drei Monaten unseren eigenen Youtube-Kanal, auf dem wir unsere Produktionen veröffentlichen, und da hat dieser Wettbewerb einfach genau gepasst“, fügt er hinzu.  Nachdem sie sich die Gewinner der früheren Awards angesehen hatten, waren die vier hoch motiviert ihr eigenes Können in einem Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Umso größer die Überraschung, dass sie es gleich beim ersten Versuch in die Top99 schafften. „Uns ging es vor allem um den Spaß bei der Produktion und um die Herausforderung“, bemerkt Alex von Westernhagen, „erwartet hatten wir nichts. Dass wir zur Entscheidung am 16. Februar nach Berlin eingeladen wurden, freut uns außerordentlich.“

Die Einfindung in das diesjährige Thema „Da gibt’s doch was...“ war eine Herausforderung für die kreativen jungen Männer. „Die Arbeit kam zuerst nur langsam ins Rollen, weil uns die zündende Idee fehlte“, erzählt Claudiu Bodan. „Doch dann hatte Alex eine Eingebung von einer Person, die an einem Strand aufwacht. Vor diesem Moment an ging es richtig los.“

Gedreht wurde an einem See in der Nähe von Speyer, an dem es an jenem Wochenende so kalt war, dass der gesamte See zugefroren vor ihnen lag. Auf diese Weise entstanden einmalige Aufnahmen, die atmosphärisch wunderbar passten und sehr gut mit dem Gesamtkonzept des Kurzfilms harmonierten.

Thematisch sticht „Nummer 4“ aus der Masse hervor. „Die meisten Kurzfilme behandeln Alltagsprobleme, die dann mit einem humoristischen Twist am Ende gelöst werden“, erläutert Alex von Westernhagen. „Wir haben uns jedoch gefragt: Was weckt die Spannung? Wie bekommen wir Intensität hinein? Darum befasst sich unsere Produktion mit einem sehr ernsten Thema, das am Ende nicht einfach gelöst werden kann. Die Leute sollen unseren Film ansehen und sich dann noch lange Gedanken machen. Bewusst lassen wir vieles offen.“

Informationstag der BBS NW am 21. Januar 2017 - Impressionen

Am Samstag, 21. Januar 2017, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr fand an der BBS Neustadt ein Informationstag für Schülerinnen und Schüler statt, die sich für einen Schulbesuch an unserer Schule interessieren. Lehrerinnen und Lehrer standen den Besuchern mit Beratung und Information zu allen Schulformen der BBS NW zur Verfügung.

-Berufsfachschule 1 und 2

-Höhere Berufsfachschule

-Berufliches Gymnasium

-Berufsoberschule 1 und 2

-Fachschule Automatisierungstechnik

-Fachschule Steuern, Rechnungslegung und Controlling

-Fachschule Informationsverabeitung und Informationsmanagement

In der Aula der BBS Neustadt und in vielen Fach- und Unterrichtsräumen zeigten Schülerinnen und Schüler unser Schule aktuelle Unterrichtsbeispiele und Projekte.

Dazu gerhörten unter anderem:

Berufliches Gymnasium:

Leistungskurs Bautechnik: Modellbau - Teilnahme am Landeswettbewerb der Ingenieurkammer - Konstruktion einer Sprungschanze

Leistungskurs Gestaltungs- und Medientechnik: Erstellung digitaler Medienprodukte (Websites), Bildbearbeitung mit Photoshop, Fotografie

Leistungskurs Metalltechnik: Programmierung von Bauteilen mit CNC Technik, Konstruktion von Werkstücken mit CAD Inventor

Leistungskurs Elektrotechnik: Bau eines eigenen Radios, Übungen mit dem Oszilloskop, Grundlagenversuche

Höhere Berufsfachschule

HBF Mediengestaltung und Medienmanagement: Personalisierte Postkarten

HBF Rechnungslegung und Controlling: Planspiel

Projektunterricht Berufsfachschule

BF1 Medien: Videodreh und Bildbearbeitung mit dem IPad

BF1 Metall: Herstellen eines Kugelschreibers mit einer CNC Maschine und in der Metallwerkstatt

BF1 Elektro: Löten freier Drähte: Modellherstellung, Installationsschaltungen

BF1 Hauswirtschaft: Zubereitung eines Gerichtes mit selbstgebackenem Brot

Mitmachaktionen Berufsfachschule

BF1 Gesundheit und Pflege: Herstellung von Erkältungsbalsam, Lippenpflege und Nasenöl

BF1 Wirtschaft und Verwaltung: Hätten Sie es gewusst? Markenprodukte versus no name Hausmarken

Too Fast too Furious – Make the Feathers Fly

Laufen, Springen, Richtungswechsel, Ausfallschritt, vorwärts, rückwärts, Drop, Smash, Drive. So oder so ähnlich lautet die Formel für ein erfolgreiches Badmintonspiel. Nur wenig Gemeinsamkeiten hat das Rückschlagspiel mit der Picknick-Variante Federball. Vor allem Schnelligkeit, hervorragende Reflexe und eine gut ausgeprägte Hand-Augen-Koordination sind gefragt, warum? Badminton gilt als schnellste Sportart der Welt und verlangt von seinen Athleten und Athletinnen ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Im Spitzenbereich wird der Federball beim Schlag mitunter auf bis zu 290 km/h beschleunigt. In einem Doppelspiel werden nicht selten 40-50 Bälle in einer halben Minute gespielt. Statistiken die beflügeln.

Auch an der BBS Neustadt ist Badminton fester Bestandteil des Sportartenkanons. Im Zwei-Jahresrhythmus findet ein schulinternes Tunier statt, bei dem Schülerinnen und Schüler aller Schulformen zur Teilnahme aufgerufen sind. Mit knapp 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht das Event vom 8.12.16 als eines der größten Tuniere in die sportgeschichtlichen Analen der BBS Neustadt ein. Die Schülerinnen und Schüler meldeten sich im Vorfeld bei der Tunierleitung als Team in einer der drei möglichen Kategorien (Herren / Damen / Mixed)  und traten folglich im Doppel gegeneinander an. Gespielt wurden die Tuniere im sogenannten Schweizer System, bei dem die erste Runde gesetzt ist und die Nachfolgerunden auf Basis des Tunierverlaufs jeweils neu ausgelost werden.  Um den Tuniersieg zu erzielen, mussten die Teams in der zur Verfügung stehenden Zeit möglichst viele Partien erfolgreich gestalten. Die Punktebilanz war am Ende ausschlaggebend, welche Teams ins Halbfinale einzogen und somit die Chance auf den Tuniersieg wahrten. In der heiß umkämpften Finalrunde wurden die Plätze somit unter den besten Teams ausgespielt. Gekürt wurden die top 3 in jeder Kategorie. Bei der anschließenden Ehrung konnten sich die erfolgreichen Teams über den sportlichen Ruhm hinaus an Urkunden und Preispakten erfreuen.

Die offiziellen Ergebnisse lauten wie folgt:

Kategorie Herren:

1.   Holst/ Kadur

2.   Paciello/ Distl

3.   Bredehöft/ Czernitzki

Kategorie Damen:

1.   Miftaraj/ Knopf

2.   Karueva/ Ferber

3.   Schneibel/ Schuff

Kategorie Mixed:

1.   Seeger/ Kiefer

2.   Hahl/ Bühl

3.   Kruhlik/ Mikolajczuk

Moderatorinnen und Moderatoren für Erasmus+ und eTwinning im Schulbereich treffen sich in Bonn

Am Donnerstag, 1. Dezember und Freitag, 2. Dezember 2016 trafen sich die Moderatorinnen und Moderatoren des Erasmus+ Programms aus ganz Deutschland sowie Personen aus der Schulaufsicht mit Erfahrungen in der Durchführung europäischer Bildungsprojekte zu einer gemeinsamen Tagung in Bonn. Moderatorinnen und Moderatoren werben für das Bildungsprogramm Erasmus+ und die Aktion eTwinning der Europäischen Union. In Zusammenarbeit mit den Kultusministerien und dem PAD unterstützen sie interessierte Lehrerinnen und Lehrer, die ein europäisches Projekt oder eine Fort- und Weiterbildung im europäischen Ausland planen. Dorith Hames, die an der BBS Neustadt Englisch und Französisch unterrichtet und die Erasmus+ Projekte der BBS NW betreut, ist ab sofort als Moderatorin für Erasmus+ und eTwinning tätig. Beratung und Seminare/Workshops können unter dorith.hames@bbs-nw.de angefragt werden.

Mit ihrer Beratungstätigkeit wollen Moderatorinnen und Moderatoren Lehrerkollegien, Schulämter und Lehrerbildungseinrichtungen ermutigen und dabei unterstützen, mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa zu kooperieren und von einander zu lernen. Erasmus+ Moderatorinnen und Moderatoren bieten Seminare und Workshops an, die einen Einblick in die schulischen EU-Programme geben und organisieren Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch für Lehrkräfte mit laufenden Erasmus+ und eTwinning Projekten.

Bei der Tagung in Bonn standen nach der Besprechung von Organisatorischem zunächst die Öffentlichkeitsarbeit und Marketingstrategien für Seminare und Workshops auf der Agenda. Dabei zeigten erfahrene Moderatorinnen und Moderatoren Good-Practice-Beispiele, von denen sich Kolleginnen und Kollegen inspirieren lassen können. Im Anschluss sprach Herr Schaaf vom PAD über die Leitaktion 1 des Erasmus+ Programms bevor ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch zur Moderatorentätigkeit anstand. Dabei wurden in parallelen Gruppen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, entweder zu den Leitaktionen 1 und 2 oder zu eTwinning. Wertvolle Informationen boten auch die Präsentationen zur Leitaktion 2, strategische Schulpartnerschaften, und zu eTwinning. Im Open-Space tauschten sich die Moderatorinnen und Moderatoren je nach Interesse über unterschiedliche Themen aus, etwa über hilfreiche Online Tools wie Bildungsapps oder über den eTwinning Unterricht in der Praxis.

Insgesamt war das Moderatorentreffen in Bonn es eine sehr informative und gewinnbringende Tagung, bei der die Wichtigkeit der Bildungsarbeit auf europäischer Ebene ins Blickfeld gerückt wurde.


Fotos: PAD https://www.kmk-pad.org/

 

 

Workshop „USA – A Country of Immigrants“ in der BOS2WV16

Am Montag, 28. November 2016 besuchten Dr. Gerhard Wiesinger vom US Generalkonsulat Frankfurt und Amy Shirek aus North Dakota auf Einladung der Englischlehrerin 
Anke Lill die BBS Neustadt. Dort hielt Frau Shirek, die einige Monate in Deutschland arbeitet, im Rahmen des Programms „Meet US“ den Workshop „USA – A Country of Immigrants“ in der BOS 2 WV 16 ab.

Bei Meet US handelt es sich um ein Programm der Botschaft und Konsulate der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, bei dem Amerikaner in den Dialog mit deutschen Schülern und Schülerinnen treten. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, ihre Fragen und Meinungen über die USA in einem direkten Dialog auszutauschen. Sie können auf diese Weise mehr über das tägliche Leben in den Vereinigten Staaten erfahren, Fragen zum amerikanischen Wahlsystem und zur Aktualität des Amerikanischen Traums stellen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Jugendlichen das Land näher zu bringen und Missverständnisse und Vorurteile abzubauen.

Frau Shirek sprach mit den Schülerinnen und Schülern der BOS2WV16 über die Situation der Einwanderer in Amerika und ging auf die Geschichte der Einwanderung ein. Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmer Gelegenheit Frau Shirek, die zukünftig in den USA als Deutschlehrerin arbeiten wird, Fragen zu stellen, was gerade im Dunstkreis der amerikanischen Präsidentschaftswahlen besonders interessant war. Zum Abschluss überreichten die Gäste noch einigen Lesestoff zum Thema „USA“, dem die Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen entnehmen können.

Klappe die erste, Kamera ab, Läuft – die Medientechniker in München – ein Erlebnisbericht

von Michelle Fleischmann

Vom 25. bis zum 28. Oktober 2016 fuhren die Stammkurse der Jahrgangsstufe 12 auf Studienfahrt. Der Medientechnikkurs entschied sich für eine Fahrt in die bayrische Landeshauptstadt München. Los ging es dienstags nach dem Unterricht. Treffpunkt war der Mannheimer Hauptbahnhof, von wo aus wir drei Stunden mit dem ICE fuhren. Als wir abends in München ankamen, ging es direkt nach dem Einchecken schon auf Erkundungstour. Ob Restaurants, Bars oder Clubs, jeder Schüler fand etwas Passendes.

Am nächsten Tag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück in die Pinakothek der Moderne. Sie zählt zu den größten Sammlungshäusern für moderne und zeitgenössische Kunst. Es präsentieren sich vier vollkommen eigenständige Museen: -Das Architekturmuseum, -Die Sammlung Moderne Kunst, - Die Staatliche Graphische Sammlung und die neue Sammlung  -Museum für angewandte  Kunst und Design. In dem Museum für angewandte Kunst und Design bekamen wir eine sehr interessante Führung. Viele beeindruckende Künstler, wie Josep Beus, Max Beckmann, Dean Flavin oder Pablo Picasso stellen hier ihre Werke vor. Nach unserer Führung hatten wir noch Zeit, um uns auch andere Ausstellungen anzuschauen.

Im Anschluss konnten wir selbstständig –ohne Lehrer– in Gruppen in die wunderschöne Münchner Innenstadt fahren, um dort eine Stadtralley zu meistern. Selbstverständlich durfte eine anschließende Ehrung des Siegerteams nicht fehlen. Auch wenn wir nicht immer an dem gewünschten Ziel ankamen, lernten wir das Tramfahren doch recht zügig. Da unsere Lehrer den Tricks der Schüler gewachsen sind, mussten wir zum Beweis auch ein Foto von uns mit der Sehenswürdigkeit machen. Unter anderem mit der bezaubernden Julia am alten Rathaus, der Frauenkirche oder dem Stachus. Am Abend suchten wir uns ein Restaurant in der Nähe des Hostels und nach dem Abendessen bekamen wir wieder etwas Freizeit.

Am Tag darauf besuchten wir die Bavaria Filmstudios. Dort angekommen, ging es auch direkt los. Unsere erste Aufgabe war es, uns eine Handlung für unseren EIGENEN Film auszudenken. Ja, richtig gelesen! Wir bekamen die Chance einen eigenen Film zu drehen. Wir einigten uns auf einen Comedy-Zombiefilm, mit dem Titel  „Essen ist da“. Wir bekamen ein Zimmer voller Requisiten zur Verfügung gestellt. Die Zombies wurden geschminkt – und schon ging es los. Nach einem zweistündigen Dreh wurden wir durch verschiedene eindrucksvolle Studios  geführt, unter anderem das Studio von „Sturm der Liebe“ oder „Die unendliche Geschichte“. Nach der Führung ging es zurück in unser eigenes Studio, wo unser fünf Minuten langer Film gezeigt wurde. Ein Exemplar unseres Meisterwerks bekamen wir geschenkt.

Am Abend entschieden wir uns dazu mit den Lehrern in das Kino neben dem Hostel zu gehen. Als der Vorschlag fiel, nach dem Film einen Biergarten zu besuchen, waren sofort fast alle mit dabei. Gesagt getan. Wir fuhren mit den Lehren in die Innenstadt und fanden ein geeignetes „Restaurant“. Weitere Details bleiben verborgen!

Am letzten Tag besuchten wir morgens das Deutsche Museum. Dort bekamen wir ebenfalls eine sehr aufschlussreiche Führung zu den Bereichen Druck, Computer und vieles mehr. Nach unserem Besuch ging es auch schon wieder in Richtung  Münchner Hauptbahnhof. Unsere erlebnisreiche Kursfahrt neigte sich dem Ende zu.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern und der Schule, die uns diese Fahrt ermöglicht haben. Wir würden jederzeit noch einmal gerne daran teilnehmen.

Die beiden Leistungskurse Bautechnik in Prag – ein Erlebnisbericht

von Kathrin Orth

Endlich war ist soweit: in der letzten Oktoberwoche fuhren die Stammkurse der Jahrgangsstufe 12 auf Studienfahrt. Frau Helbling, Herr Müller und Herr Ullemeyer begleiteten die beiden Leistungskurse Bautechnik fünf Tage lang nach Prag.

Dienstags ging es gleich nach dem Unterricht los: nach einer lustigen Busfahrt wurde der Blick frei auf das wunderschöne Prag bei Nacht. Praktischerweise dürften wir am ersten Abend schon eine erste eigene Erkundungstour durch das nächtliche Prag unternehmen, was nebenbei gesagt eine geniale Stadt ist.

Das Programm für den nächsten Tag war perfekt geplant. Morgens nach dem gemeinsamen Frühstück unternahmen wir verschiedene Stadtführungen zu den beeindruckenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Moldau. Als Schüler der Leistungskurse Bautechnik wussten wir die architektonischen Meisterwerke wie etwa den Prager Dom, die charmante Karlsbrücke oder die lebendige Altstadt gebührend zu bestaunen und natürlich wurde auch nicht zu knapp fotografiert.

Die freie Zeit nutzten wir ausgiebig – wie man sich denken kann. Seien es Streifzüge durch die Prager Altstadt mit seinen vielen Gassen und Sträßchen mit Restaurants und Kneipen an jeder Ecke oder gemütliches Bummeln und Flanieren um Essen oder Souveniers zu kaufen. Eins ist jedoch sicher: verlaufen hat sich sicher jeder einmal – kein Wunder, denn es ist schwer sich auf den Weg zu konzentrieren, wenn man vom Prager Charme gefesselt ist. Die absoluten Highlights jedoch waren die fröhlichen gemeinsamen Abende, bei denen es immer viel zu lachen gab.

Auch die sportlichen Höchstleistungen dürfen hier nicht unerwähnt bleiben, seien es Märsche auf die  Hügel der Stadt um den "tschechischen Eiffelturm" zu besichtigen, und zwar in unglaublichen 20 Minuten, und das in hohen Schuhen wohl gemerkt. Dafür unseren Respekt, Frau H.! Oder aber sportliche Morgenläufe sowie eine schnelle Joggingtour durch Prag um auch wirklich alles gesehen zu haben, angeführt von Herrn M., der in seinem euphorischen Tempo kaum zu stoppen war. Und natürlich liefen alle ganz freiwillig mit, vor allem früh morgens, nach dem Heimkommen von einer durchtanzten Nacht in einem hotelnahen Club, in dem man abends immer den ein oder anderen Kurskollegen treffen konnte. Getreu dem Motto "Wer feiern kann, kann morgens auch aufstehen" leisteten wir keinen Widerstand. Zu guter letzt feierte Herr Ullemeyer den Beginn eines neuen Lebensjahres (dem wievielten ist bis jetzt sein wohlgehütetes Geheimnis geblieben).

Alles in allem kann man nur sagen, dass die Kursfahrt nach Prag schlicht und einfach genial war – nicht nur weil Prag eine schöne Stadt ist, sondern auch weil wir eine super Truppe mit tollen Leuten sind und auch dank der netten Lehrer sowie wegen den lustigen Abenden und unvergesslichen Ereignissen.

Aber genug erzählt, getreu unserem Motto "Was in Prag passiert, bleibt in Prag" können Sie jetzt über den Rest spekulieren… eins möchte ich jedoch noch loswerden: Danke für diese geniale Woche und dafür, dass ihr so eine tolle Truppe seid, mit der man so viel Spaß haben kann! Last but not least, Prag ist immer eine Reise wert, auch wenn die Erzählungen der Realität nicht annähernd das Wasser reichen können.

Methoden- und Integrationsseminar Schönau 2016

Das Methoden- und Integrationsseminar des Technischen Gymnasiums der BBS Neustadt stellt für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 eines der ersten Highlights im laufenden Schuljahr dar. Im Herzen des schönen Pfälzer Waldes findet die dreitägige Schulfahrt seit einigen Jahren in der Bildungsstätte Heilsbach bei Schönau statt. Das idyllisch gelegene Domizil bietet aufgrund seiner naturnahen Lage mitten im Grünen, ideale Voraussetzungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, zum intensiven gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen sowie zum Knüpfen neuer, klassenübergreifender Kontakte, die im Hinblick auf die Kursbildung in Jahrgangstufe 12 und 13 als ein wesentliches Ziel der Veranstaltung gelten. In mehreren speziell konzipierten Workshops steht die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen immer wieder im Vordergrund. In diesem Bereich geht es um die Verbesserung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, um das Erlernen besserer Konfliktlösungsstrategien und um Teamfähigkeit, die als Grundlage des harmonischen sozialen Miteinanders dienen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten darüber hinaus eine Einführung in wesentliche Arbeitstechniken und –prozesse der gymnasialen Oberstufe und entwickeln so ein notwendiges methodisches Grundverständis zur erfolgreichen Bewältigung des angestrebten Bildungsabschlusses.

Der Weg zum starken Team. Kaum in Heilsbach angekommen geht es sogleich auf große Erkundungstour. Die Schüler und Schülerinnen begeben sich in Kleingruppen und mit Hilfe moderner GPS-Navigationstechnik eigenständig auf eine erlebnispädagogische Ralley durch den Pfälzer Wald. Dabei werden sie von den Lehrkräften an unterschiedlichen Stationen immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen gestellt, die nur durch gekonnte Zusammenarbeit gelöst werden können.

Am zweiten Tag stehen zwei Workshops auf der Agenda. Im Präsentationsworkshop führen die Schüler und Schülerinnen zunächst eine individuelle Lerntypanalyse durch und beschäftigen sich im weiteren Verlauf mit Grundregeln der eigenen Arbeits- und Lernprozessgestaltung, bevor sie sich eingänglich mit verschiedenen Präsentationstechniken auseinandersetzen und dabei ihre Methodenkompetenz erweitern. Im Theaterworkshop geht es um die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen, wobei die Lernenden Impulse zur Förderung wahrnehmender, kommunikativer, handlungsorientierter, kreativer und körperlicher Fähig- und Fertigkeiten erhalten und somit ihren Erfahrungshorizont vergrößern und darüber hinaus ihr Selbstvertrauen stärken.

Abgerundet wird das Angebot täglich mit einem vielfältigen abendlichen Sportprogramm, bei dem motivierte Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit erhalten überschüssige Energiepotenziale abzubauen.

Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeichnen auch dieses Jahr ein positives Bild. Der gewachsene Zusammenhalt in der Gruppe, die Möglichkeit neue und interessante Leute kennenzulernen und die klassenübergreifende Kommunikation sind nur einige genannte Aspekte, die den Erfolg des Events unterstreichen. Die an der Veranstaltung beteiligten Lehrkräfte ziehen folglich ein positives Resümee.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Fußball, das beliebteste Sportspiel der Welt, ist auch in Deutschland Volkssport Nummer Eins. Im Sinne einer qualitätsfördernden und -erhaltenden Nachwuchsarbeit finden im Rahmen der Sportinitiative Jugend trainiert für Olympia jährlich schulübergreifende Wettkämpfe statt, die auf regionaler Ebene beginnen und die besten Teams über Landesschulmeisterschaften und die deutsche Schulmeisterschaft bis hin zu internationalen Vergleichswettkämpfen führen können.

Selbstredend versucht natürlich auch die BBS Neustadt stets auf Neue eine schlagkräftige Mannschaft aufzubieten. Interessierte Schüler aller Schulformen haben im Vorfeld  der Serie die Möglichkeit in speziell arrangierten Probetrainingseinheiten ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen und somit den Sprung in die Auswahlelf zu schaffen. Gescoutet werden die Nachwuchskicker durch die prüfenden Blicke der verantwortlichen Lehrkräfte Peter Bockhoff, Tim Moser und Dennis Bug. Diesmal waren die Jahrgänge 1998 und jünger am Zug.

Mit einer schlagkräftigen und ambitionierten Truppe reiste die BBS Neustadt zum ersten Ausscheidungstunier nach Maikammer, um sich mit den Mannschaften des Neustädter Leibniz Gymnasiums und der Realschule Maikammer-Hambach zu messen. Gegen eine körperlich unterlegene und im Durchschnitt jüngere Mannschaft der Realschule Maikammer-Hambach entschied das BBS Team die erste Partie mit 5:0 relativ eindeutig für sich. Nachdem auch das Leibniz Gymnasium in ihrem Spiel gegen die Realschule einen soliden Sieg eingefahren hatte, sollte es im folgenden Aufeinandertreffen um den Tuniersieg und somit auch um den Einzug in die nächste Runde des Wettbewerbs gehen. Es entwickelte sich eine größtenteils ausgeglichene Partie in der sich  das BBS Team in der ersten Halbzeit zunächst leichte Feldvorteile erspielte, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu gelangen. Gegen Ende des Spiels übernahm das Leibniz Gymnasium zunehmend die Kontrolle, konnte aber ebenfalls kein Kapital aus den herausgespielten Chancen schlagen. Der BBS gelang kurz vor Abpfiff durch einen stark ausgespielten Konter der etwas glückliche Siegtreffer. Die Mannschaften trennten sich mit 1:0 und die BBS zog ungeschlagen in die nächste Runde ein.

Schon in der Folgewoche stand das nächste Ausscheidungspiel auf dem Plan. Gegner sollte diesmal das Werner-Heisenberg-Gymnasium aus Bad Dürkheim sein, welches sich ihrerseits für die zweite Runde qualifizieren konnte. Die BBS reiste zum Auswärtsspiel nach Bad Dükheim und traf dort auf einen übermächtigen Gegner, der in allen Belangen weitaus überlegen agierte. Es gestaltete sich eine einseitige Partie, die aufgrund der eiskalten Chancenverwertung der Bad Dürkheimer deutlich mit 13:0 verloren wurde. Leicht geknickt aber dennoch stolz die erste Runde erfolgreich überstanden zu haben, trat das BBS Teams die Heimreise an. Die Verantwortlichen Lehrkräfte freuen sich bereits auf das kommende Wettkampfjahr und hoffen erneut eine aussichtsreiche Truppe auf die Beine stellen zu können.

Matherätsel der ipad-Klasse BF1 TE 15

In den letzten Schulwochen hatte unsere Klasse gemeinsam mit Herrn Schäfer die Idee, einige Matherätsel zu kreieren. Natürlich möchten wir diese ebenfalls mit euch teilen. Auch wenn von vielen die "Generation Z" noch eher kritisch beäugt wird, gibt es auch positive Seiten des Nutzens von Tablets und Smartphones: Beispielsweise das eigenständige Erstellen von Matherätseln, welche spielerisch dazu aufmuntern sich mehr der Mathematik zu widmen. Probiert unsere Rätsel aus und seht, dass nicht nur social media sondern auch Mathematik an Tablet, Smartphone & Co Spaß machen kann! Wir hoffen, dass auch ihr viel Vergnügen habt beim Lösen der Rätsel!

Interaktives Quiz
Mathespiel
Labyrinth
Sikaku
Matherätsel
Matherätsel_Lösung
Mathesalat
Mathesalat_Lösung
Zahlenmauer_Aufgabe
Zahlenmauer_Erklärung
Zahlenmauer_Lösung
Zahlenrätsel
Zahlenrätsel_Lösung


Eure BF1 TE 15a

"El Clasico" 2016

Am Freitag den 17.06.2016 war es erneut soweit, der „Clasico“ zwischen den Absolventen und Absolventinne des beruflichen Gymnasium der BBS Neustadt und der Auswahlmannschaft der Lehrkräfte nahm seinen jährlichen Lauf. Das Prestigeduell, organisiert von der Sportfachschaft unter Federführung von Herrn Tim Moser, fand einmal mehr auf dem Sportgelände der SV 1920 Geinsheim statt, die ihre Anlagen in den letzte Jahren großzügigerweise bereits mehrfach für dieses sportliche Event zur Verfügung stellten.

Aufgrund der regenreichen vergangenen Wochen fand das Spiel in pfälzischer Tradition, bei bestem Fritz-Walter-Wetter, auf dem satten Grün des Trainingsplatzes der SV 1920 Geinsheim statt. Auf dem Rasen standen die ambitionierten, frischgebackenen Abiturienten und Abiturientinnen einem routinierten Lehrkräfte-Team gegenüber. Es entwickelte sich ein spannendes Match, in dem der agile Abiturjahrgang zunächst die Oberhand gewann und Mitte der ersten Halbzeit in Führung gehen konnte. Die Lehrkräfte-Equipe zeigte sich jedoch unbeeindruckt und so dauerte es nicht lange bis die erste Chance zum Ausgleich genutzt wurde. Im weiteren Verlauf der Partie kam es zu einem offenen Schlagabtausch in dem die Führung mehrfach wechselte. Erst in der Schlussminute gelang den Routiniers die erneute Führung zum 4:3 und so blieb dem Schüler-Team wenig Spielraum zur Egalisierung in der dramatischen Endphase. So kam es zu einem etwas glücklichen aber verdienten Sieg der Lehrkräfte, die durch eine eiskalte Chancenverwertung glänzen konnten und den läuferisch überlegenen Absolventen und Absolventinnen so den Schneid abkauften. Die Partie wurde geleitet vom souveränen Referee Markus Kolb, der stets auf Höhe des Geschehens agierte und selbst in kritischen Momenten einen kühlen Kopf behielt.

Die BBS Neustadt/ W. bedankt sich herzlich bei der SV 1920 Geinsheim, bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie bei den mitgereisten Zuschauern und Zuschauerinnen für das tolle Event.

An die Wände, fertig, hoch!

So lautete das Motto im Rahmen des Boulderworkshops der Klasse BGY TE 15a, welcher am Freitag 01.07.2016 im Boulder Island Mannheim stattfand. Bouldern ist eine Form des Kletterns, bei der ohne Gurt und Seil an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Arrangements in Absprunghöhe geklettern wird. Ohne das Erlernen komplizierter Sicherungstechniken haben die Schüler und Schülerinnen hier die Chance in den Klettersport reinzuschnuppern und erste sportartspezifische Bewegungserfahrungen zu sammeln. Das Bouldern eignet sich hervorragend zur Förderung von Koordination, Kraft und Beweglichkeit. In kommunikativer Atmosphäre geht es um das gemeinsame Austüffteln unterschiedlicher Bewegungsabläufe, welche gestaffelt in mehrere Schwierigkeitsgrade, jeden an die körperliche Leistungsgrenze führen und so einen einzigartigen Bezug zum eigenen Körper generieren. Durch die wechselseitige Unterstützung in der Gruppe hatten alle Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit schnell und mit viel Spaß ihre individuelle Technik zu verbessern und eine kooperativ-sportliche Gemeinschaft zu erleben.

Hoch motiviert machten sich die Schülerinnen und Schüler des berufichen Gymnasium ans Werk und bewiesen neben dem nötigen sportlichen Ehrgeiz jede Menge Geschick und Ausdauervermögen beim Versuch die unzähligen Boulderrouten zu bezwingen. War das Pulver vorerst einmal verschossen, konnten sich die schlaffen Arme und schroffen Hände bei einer Partie Tischtennis, beim Kickern oder beim Begehen der Slackline erholen, um wenig später erneut spannende Höhe zu erklimmen.

Ausgepowert und hungrig fanden sich anschließend alle am Grill in der „Beach Area“ des Mannheimer Industriehafensviertels zusammen, wo fachkundige Schüler und Schülerinnen für das leibliche Wohl ihrer Klassenkameraden und Klassenkameradinnen sorgten. Beim gemeinsamen Plausch konnten die gemachten Erfahrungen ausgetauscht werden und so neigte sich ein ereignisreicher Tag dem Ende zu.

Warum wir auf Berge steigen? Weil sie da sind!  - Sir Edmund Hillary

Outdoor Education – Das Lernen in und mit der Natur

Überfüllte Säale, starre Sitzordnungen, stickige Luft, eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Lernen im Klassenzimmer ist oft theorielastig und abstrakt, wirkt wenig motivationsfördernd auf Schülerinnen und Schüler, die nicht selten in eine passiv-rezeptive Rolle gedrängt werden. Gibt es Alternativen? Absolut. „Outdoor Learning“ bietet einen sinnvollen Kontrast zum konventionellen Unterricht im Klassenzimmer. Hier wird ein prozessorientierter Ansatz verfolgt, vernetztes und handlungsorientiertes Erfahrungslernen stehen im Mittelpunkt. Lernen im Freien, als Teil eines großen Ökosystems, ist nicht zuletzt eine Rückbesinnung zur Natur in einer immer stärker von digitalen Medien bestimmten Gesellschaft. „Outdoor Learning“ lässt sich nur schwer per Definition eingrenzen, eines haben alle Aktivitäten jedoch gemeinsam, sie fördern einen aktiven Lernprozess, der auf dem Tun, der Begegnung mit und dem Entdecken der Natur basiert. Selbsterfahrung durch herausfordernde, ungewohnte Situationen und Erlebnisse, sowie intensive Gruppen- und Gemeinschaftserfahrungen, stärken die eigene Persönlichkeit, fördern die Teamfähigkeit und erweitern den Horizont der Lernenden. Mithilfe einer ganzheitlichen Herangehensweise werden wichtige Schlüsselkompetenzen ausgebaut und nicht zuletzt kommt es zu einer aktiven und nachhaltigen Umweltbildung, die ebenfalls ein wichtiges fächerübergreifendes Ziel von Schule darstellt. Dabei spielt es keine Rolle in welchem Fach die Lernenden gerade unterrichtet werden, die positiven Synergieeffekte, bedingt durch die aktive Gestaltung des Lernprozesses, stellen stets einen willkommenen Mehrwert dar und sind sind somit eine Bereicherung für jeden Unterricht. Gerade auch für Lehrkräfte bieten solche Outdoor-Aktivitäten große Potenziale, da sich in dem weniger starren Setting oft ein positives Lernklima generieren lässt und das für den Lernprozess so wichtige Schüler-Lehrer-Verhältnis nachhaltig ausgebaut und verbessert werden kann. Darüber hinaus ist es ein bewegungs- und somit gesundheitsförderndes, mehrkanaliges Lernen, welches unterschiedlich ausgeprägten Lerntypen Rechnung trägt und so den individuellen Zugang für die Lernenden vereinfacht.

Im Rahmen des europäischen Erasmus+ Programms hatten Lehrkräfte der BBS Neustadt nun die Möglichkeit ein breit gefächertes Angebot an Fort- und Weiterbildungskursen im europäischen Ausland zu besuchen, um so im internationalen Austausch gezielt individuelle Kompetenzen zu erwerben bzw. weiter auszubauen, länderübergreifende Netzwerke zu bilden und nicht zuletzt neue Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten.

Eines dieser besuchten Seminar beschäftigte sich mit der oben bereits angeschnittenen Thematik. Die Organisation Cursus Iceland veranstaltete einen 7-tägigen Kurs in dem es um die Potenziale outdoor-orientierter Lernkonzepte sowie die Nutzung frei gelegener, natürlicher Lernräume ging. Das Seminar bestand aus theoretischen Vorträgen, Workshops, Hospitationen, Excursionen sowie konkret handlungsorientierten Lernphasen, in denen die internationale Teilnehmergruppe viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte und dabei stets ausreichend Freiraum zur Diskussion und zum kollegialen Austausch fand. Gerlernt wurde unter anderem, welche unterschiedlichen Herangehensweisen im Bereich der Outdoor-Bildung existieren, wie der Naturraum als Quelle für Bildungsprozesse sowie zur sozialen und personalen Förderung bzw. Weiterentwicklung genutz werden kann und wie sich solche Projekte konkret umsetzen lassen (Best Practices). Inspiriert und gestärkt in Theorie und Praxis traten die Teilnehmer so die Heimreise an, um die vielfältigen Ansätze und Ideen bei der eigenen Arbeit selbstständig zu erproben und sukzessive nach Möglichkeit gewinnbringend im Schulalltag der BBS Neustadt/ W. zu implementieren.

„Using the real world is the way learning has happened for 99.9% of human existence. Only in the last hundred years have we put it into a little box called a classroom.” (William Nixon)

In diesem Sinne, auf ins Freie und zurück in die Natur.

Sportplatz Rote Erde

Die im goldenen Bildungsdreieck, angesiedelt zwischen der Realschule Böbig, dem Kurfürst-Ruprecht Gymnasium und der BBS Neustadt, idyllisch gelegene Sportanlage, nimmt Form und Gestalt an. Seit geraumer Zeit ist die ikonische anmutende rote Erde, historisches Zeugnis glorreicher sportlicher Höchstleistungen, dem synthetischen Grün einer modernen Kunstrasenanlage gewichen.

Nachdem die Stadtverwaltung Neustadt den Entschluss zur Erneuerung der Sportanlage fällte, hat sich bereits einiges bewegt. Neben einem Großspielfeld, einer Weitsprunganlage, einer Sprintstrecke und einer Wurfanlage konnte durch die gebündelte Initiative der drei angesiedelten Schulen die Erbauung eines zusätzlichen Kleinspielfelds mithilfe einer erfolgreichen Spendenaktion finanziert werden.

Doch damit nicht genug der Eigenleistung. Auch handwerkliches Geschick stellten die Schulen unter Beweis.  Eine nicht geringfügige Quadratmeterzahl an Pflastersteinen wollte fachgerecht verlegt werden. Dazu organisierten die Schulen freiwillige Arbeitsttrupps, welche sich in mehreren Schichten mit Muskelkraft und dem nötigen Knowhow dem Projekt Sportplatzbau verschrieben. Die Fachschaft Sport der BBS Neustadt konnte Dank der tatkräftigen Unterstützung durch engagierte Schülerinnen und Schüler ihren Beitrag zur Bewältigung dieses Vorhabens leisten.

Bautechnik meets Fitnesstraining. Der handlungsorientierte, ganzheitliche Unterrichtsansatz generiert eine persönliche Bindung zur Sportanlage und gewährt den Schüler/-innen darüber hinaus wertvolle Einblicke sowie theoretische und praktische Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Enstehungsprozess solch sportlicher Großprojekte. Lernen mit Kopf, Herz und Hand.

Tech-Savvy Zees

Gerade wurde der Begriff „Smombie“ zum Jugendwort des Jahres 2015 gekürt. Diese Wortkombination aus Smartphone und Zombie beschreibt die vollständige Verschmelzung von Mensch und Smartphone und steht sinnbildlich für eine Generation, die vollkommen in einer digitalen Welt aufgewachsen ist und für die der Gebrauch von digitalen Medien als selbstverständlich gilt. Eine neue Generation von „Digital Natives“, Generation Z.

Touchscreens und -pads sind auch in der BF1 IM 15 ein alltägliches Arbeitsmedium. Sie sind Teil des Pilotprojekts Ipad-Klasse, in der Schülerinnen und Schüler der BBS Neustadt für die Herausforderungen eines zukunftsorientierten Arbeitsmarktes gewappnet werden sollen. Hierbei setzen die Lehrkräfte schwerpunktmäßig auf Projektarbeit, da die Lernenden so die Möglichkeit erhalten sich frei zu entfalten, Aufgaben eigenständig umzusetzen und persönliche Interessen zu integrieren.

Um die Herausforderungen der eigenen Generation zu identifizieren, deren historische Zusammenhänge nachzuvollziehen und die Hintergründe der globalen Technologiegesellschaft besser zu verstehen, beschäftigte sich die Lerngruppe im Fachunterricht Englisch kürzlich sowohl mit den Merkmalen vorangegangener Generationen als auch mit den Charakteristiken aktueller gesellschaftlicher Strömungen. Selbstreflexiv setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der eigenen Identität auseinander und verpackten ihre Erkenntnisse in kurzen Videosequenzen, die sich durchaus selbstkritisch mit Stereotypen der Gattung „Screenager“ befassen. „Innovation is key but don’t let technology control your life!“ - so lautet das Fazit der Gen Zees.

Do you care about others?

Old school and today

Stand tall, talk small, play ball

Der Besuch eines Profi-Basketballspiels der 2.Liga Mannschaft BIS Baskets Speyer sollte der krönende Abschluss einer gelungenen Unterrichtseinheit werden, in der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangangsstufe 12 des technischen Gymnasiums von den Grundlagen der Sportart hin zur komplexen Spielfähigkeit im Basketball geführt werden sollten. Nach der Verbesserung individualtechnischer und –taktischer Elemente beschäftigte sich die Lerngruppe mit gruppen- bzw. mannschaftstaktischen Mitteln und Strategien, wobei die Schüler und Schülerinnen Schritt für Schritt ihre Spielfähigkeit entwickeln konnten und sportartespezifische Handlungsmuster/ Verhaltensweisen geschult wurden, die darüber hinaus auch in anderen Sportspielen von Bedeutung sind. Durch die gewonnen Einblicke in den leistungsbezogenen Mannschaftssport konnte theoretisch und praktisch erworbenes Wissen konkret beobachtbar gemacht werden.

Einige Schüler und Schülerinnen nutzen das freiwillige Angebot bereits zum zweiten Mal und waren erneut von der Atmosphäre in der Speyrer Nordhalle begeistert. Das letzte Saisonspiel vor heimischer Kulisse bot der Lerngruppe diesmal ein ganz besonderes Spektakel. Leider verabschiedeten sich die BIS Baskets Speyer nach einer ansehnlichen Partie mit einer Niederlage gegen den überlegenen Tabellenzweiten der Liga aus Ehringen. Das außerschulische Event konnte zum wiederholten Male in Kooperation mit Herrn Fofana von der BBS Speyer realisiert werden. Ein großes Dankeschön gilt den begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und allen voran den BIS Baskets Speyer für die erneut großzügige Gastfreundlichkeit!

01/01/70

IPad im Unterrichtseinsatz

Lehrerfortbildung „Mobiles Lernen - iPad im Unterricht“ an unserer Schule im April 2016

Am 23. April 2016 fand an der BBS Neustadt der erste iPad-Tag statt. Unter dem Motto „Mobiles Lernen – iPad im Unterricht“ informierten sich ca. 35 Lehrer aus verschiedenen Schulen unserer Region über den aktuellen Stand der Technik und deren Einsatzmöglichkeiten für Lehrer und Schüler.

Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Bug und einem einführenden Vortrag über die technischen Voraussetzungen des Leiters des Medienzentrums Heidelberg fanden Workshops zu den Themen „’Explain Everything’ – die App, mit der sich viele Sachverhalte anschaulich erklären lassen“, „Sprachförderung in Deutsch“, „Übungsangebot für Schüler mit Hilfe der App ‚Learning Apps’“ und „Copyright“ statt. Ein weiterer Vortrag zum „Medienkompass“, der die Zertifizierung der Medienkenntnisse der Schüler ermöglicht, zeigt auf, dass das Land Rheinland-Pfalz bildungspolitisch wünscht, dass die Schulen Kenntnisse im Bereich der modernen Medien vermitteln.

Besonders interessant waren die Berichte von verschiedenen Schulen über ihren bisherigen Einsatz von iPads im Unterricht oder aber auch im außerschulischen Leben. So informierten beispielsweise die Lehrkräfte der Eugen-Neter-Schule in Mannheim, einem Zentrum für sonderpädagogische Bildung und Beratung, darüber, dass ihre sprech- und hörbehinderten Schüler mit Hilfe der iPads nun anhand von Videos oder Bildern von ihrem schulischen und privaten Leben berichten können. Diese Geräte haben die tägliche Kommunikation mit Hilfe spezieller Apps in großem Umfang vereinfacht und erweitert. Hierdurch wird den Schülern ein deutlich höheres Maß an Lebensqualität zuteil und auch die Lehrer können beim Umgang mit den Schülern davon profitieren.

Weitere Berichte von Realschulen und Gymnasien zeigten auf, welches Potential für einen interessanten Unterricht im Einsatz von Tablets, aber auch von Smartphones, liegt. Dass dieser Einsatz nicht nur im Interesse der Schüler oder Lehrer ist, sondern auch von der Landespolitik unterstützt wird, zeigte der Film der Ernst-Reuter-Realschule in Karlsruhe, die bereits mehrfach, unter anderem vom Land Baden-Württemberg, für ihre Projekte im Rahmen ihres Medienprofils ausgezeichnet wurde.

Somit wurde an diesem Tag deutlich, dass auch die BBS Neustadt mit ihrer iPad-Ausstattung und der iPad-Klasse der Berufsfachschule 1 den richtigen Weg in eine Lernwelt mit traditionellen und modernen Methoden eingeschlagen hat.

Baggern erwünscht!

Gebaggert, gestellt, geschmettert. Am vergangenen Freitag kam es in der Sporthalle Böbig zum ersten sportlichen Highlight des noch jungen Kalenderjahres 2016. Die BBS Neustadt hatte zum Volleyballturnier eingeladen und alle interessierten Schülerinnen und Schüler wurden dazu aufgerufen ihre Ballfertigkeiten am Netz unter Beweis zu stellen.

Das Angebot fand großen Anklang bei der Schülerschaft und mit insgesamt 21 gemeldeten Teams, quer verteilt über sämtliche Schulformen, zieht die Fachschaft Sport ein positives Resümee. Die Lehrkräfte der BBS Neustadt stellten ebenfalls ein ambitioniertes Team, welches sich nicht weniger als den Turniersieg auf seine Fahnen schrieb. Gespielt wurde in zwei Klassen (Mixed / Herren) und im Verlauf des Turniers entwickelten sich zwei spannende und atmosphärische Wettkämpfe, die von einer erfreulich großen Zuschauerzahl aufmerksam verfolgt wurden.

Die Herrenteams mussten sich zunächst in einer Gruppenphase behaupten, in der sich lediglich die beiden bestplatzierten Mannschaften für die K.O.-Runde qualifizierten. In der Mixed-Konkurrenz trafen die Teams in Hin-/ und Rückrunde gleich zweimal aufeinander, bevor der Klassenprimus ermittelt werden konnte. Hier sicherte sich die BOS 2 Wirtschaft den ersten Turniersieg des Tages, dicht gefolgt von den GYTE 14 Rockets und der HBF RC 15. Nach erfolgreich absolvierter Vorrunde war in den K.O.-Spielen die Nervenstärke der verbliebenen Mannschaften gefragt. In einem packenden Finale schlug die bereits im Vorfeld hoch dotierte BOS 1 Technik 15 die im Turnierverlauf ebenfalls stark aufspielende GYTE 14 Allan und ging unter tosendem Applaus als Sieger des Herrenturniers hervor. Im kleinen Finale siegte die Lehrkräfte-Equipe und muss sich nach einem turbulenten Halbfinalaus gegen den späteren Sieger mit Platz drei zufrieden geben. Den vierten Platz belegte GYTE 15d.

Bei der abschließenden Siegerehrung erwies Schulleiter Manfred Bug allen Mannschaften die gebührende sportliche Ehre und die siegreichen Teams erfreuten sich am üppigen Preisbüffet. Die Fachschaft Sport bedankt sich bei allen Akteuren und Akteurinnen für ein gelungenes Event und verbleibt mit sportlichem Gruß. In diesem Sinne: „See you on the court!“

Einfach mal mit den Menschen um einen herum unterhalten

Alle 11. Klassen des Technischen Gymnasiums sind eine Woche vor den Herbstferien auf Integrationsfahrt nach Schönau gefahren. Als wir das erste Mal die Tagespläne sahen, hatten wir schon Angst es würde eine langweilige und anstrengende Bildungsfahrt werden. Da haben wir uns aber zum Glück getäuscht.

Kaum angekommen ging es auch schon in Kleingruppen, bestehend aus Schülern verschiedener Klassen, auf große GPS-Rallye-Wanderschaft. Klang zunächst einfach, wurde aber zu einer Herkulesaufgabe, über die am Ende jedoch sehr viel gelacht wurde und die zu einigen neuen Freundschaften führte.

Am ebenso geselligen ersten Abend hatten sowohl die Lehrer als auch die Schüler sehr viel Spaß, unter anderem beim Grillen im Regen oder beim Sport in der Turnhalle. Weiterhin wurden lustige, jedoch anstrengende Workshops angeboten, in denen wir in kleinen Gruppen einige hilfreiche Dinge für unser weiteres Schulleben erfahren durften. Hierbei lernten wir auch unsere anderen Gruppenmitglieder besser kennen und entwickelten Dank des Theaterworkshops eine neue Sichtweise auf uns selbst und auf unsere Mitschüler.

Nach einem weiteren lustigen Abend ging es am nächsten Tag auch schon wieder nach Hause... oder wie einige auch sagten: "Zurück in die Zivilisation", denn in ganz Schönau gab es keinen Handyempfang und für die vielen Handysüchtigen unter uns war es eine erstaunliche Erfahrung einmal nicht mit der Außenwelt kommunizieren zu können. Man hat sich folglich doch einfach mal mit den Menschen um einen herum unterhalten. Zum Glück, wie einige wohl feststellen mussten, denn so lernten sie nette Leute kennen, mit denen sie Freundschaften schließen konnten.

Alles in allem war es eine sehr lustige Fahrt und trotz einiger Strapazen und weniger gutem Essen hatten alle viel Spaß und wir erinnern uns gerne mit einem Lachen daran zurück.

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Film ab! Mit Stop-Motion zum eigenen Trickfilm

Konzentration - Akribisch werden die letzten Handgriffe am Bühnenbild getätigt, Storyboards überarbeitet, Skripte geprüft, Aufnahmewinkel diskutiert. Ist die letzte Szene bereits im Kasten oder lieber nochmal von vorne? Schülerinnen und Schüler der BF1 TE a mit dem Schwerpunkt Internet und Medien überzeugen mit technischem Know- how, kreativem Auge fürs Detail und Sprachgewalt.

Seit Beginn des Schuljahres sind sie Teil der Ipad-Klasse. Aktuelles Projekt: die Erstellung eines Stop-Motion Trickfilms. Mit der Stop-Motion Technik lassen sich einfach kurze Videosequenzen erstellen. Räumliche Objekte wie Knet- oder Playmobilfiguren, flache Grafiken, Zeichnungen, Bild- und Textelemente, sowie kurze Tonsequenzen, alles aufgenommen mit dem Ipad, werden mit Hilfe einer speziellen Computersoftware Bild für Bild zusammengefügt und so zum Leben erweckt.

Die Klasse arbeitet fächerübergreifend. Neben dem Beherrschen der Kameratechnik, der medialen und bildnerischen Umsetzung und der filmästhetischen Gestaltung ist ebenso die fremdsprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gefordert. Realisiert werden die Filmprojekte auf Englisch. Berufsbezogener Unterricht meets Fremdsprache. Das finden einige Schülerinnen und Schüler sehr gut: „Unsere Resultate können wir so einer breiteren Masse zugänglich machen, Englisch ist Weltsprache und ein Großteil der Inhalte im Internet sind auf Englisch.“  

Betreut wird das Projekt von den Lehrkräften Michael Schillings und Dennis Bug. Ihr Ziel ist es das fachbezogene Lernen zu ergänzen und durch fächerübergreifende Projekte zu erweitern. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Bewusstsein für die thematischen Zusammenhänge und die inhaltliche Vernetzung verschiedener Disziplinen entwickeln und somit nachhaltige, praktisch anwendbare Kompetenzen ausbilden, welche den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht werden.

Nicht zuletzt spielt auch der Spaß eine wichtige Rolle im Lernprozess. Die Anschaulichkeit der Lernprodukte hat häufig eine sehr motivierende Wirkung auf die Nachwuchsproduzentinnen und –produzenten. In diesem Sinne - Kamera läuft…und Action!

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Gautschfeier 2015 an der BBS Neustadt

 

Mit dem Gautschen werden die Auszubildenden des „Grafischen Gewerbes” (heutige Berufsbezeichnungen sind: Mediengestalter/in Digital und Print bzw. Medientechnologe/in Druck) von ihren Fehlern, die sie in der Ausbildung gemacht haben, „rein gewaschen”. Im ungegautschten Zustand nennt man
die Auszubildenden Kornuten, abgeleitet vom lateinischen „cornus”, das
Horn. Die Redensart „sich die Hörner abstoßen” geht wohl auf diesen
Ursprung zurück.

 

Zu einem Gautschakt gehören neben dem Gäutschling (Kornut) der Gautschmeister, der erste und zweite Packer sowie der Schwammhalter

 

Am Freitag, dem 19. Juni war es in Neustadt wieder soweit:


Schulleiter Manfred Bug eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßungs-rede, der IHK-Vertreter Herr Munser überreichte zusammen mit den
Klassenlehrern Sven Bogumil und Ralf Sartor die Abschlusszeugnisse der Berufsschule. 

 

... dann nahm die mit Spannung erwartete Zeremonie ihren Lauf.

 

Gautschmeister Hans-Werner Rey zelebrierte die uralte Tradition auf dem Schulhof des B-Gebäudes in gekonnt würdiger Weise: 

„Pakkt an! Lasst seinen Corpus Posterium fallen auf diesen nassen Schwamm bis triefen beide Ballen. Der durst´gen Seel´ gebt ein Sturzbad oben-drauff das ist dem Sohne Gutenbergs die beste Tauff“

Die Stimmung der zahlreichen Zuschauer, darunter Angehörige und
Ausbilder/innen, war prächtig und man verfolgte amüsiert die deftige
„Reinwaschung” von 27 Kornuten. Die Gautschbriefe erhielten die
Medienfachleute im Anschluss an die „feuchte Taufe”.

 


Gott grüß´die Kunst! (Grußformel der Buchdrucker und Schriftsetzer)

 

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Citius, altius, fortius

Schneller, höher, weiter –  ganz im Zeichen des Coubertinschen Mottos der modernen olympischen Spiele fand das Leichtathletiksportfest der BBS Neustadt am 29.09.2015 auf den Anlagen des Neustädter Stadions statt. Sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler hatten in 4 leichtathletischen Diziplinen die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen.

Pünktlich um 8.30 Uhr fiel der Startschuss und da auch Petrus Höchstleistungen vollbrachte nahmen die Spiele bei bestem Kaiserwetter ihren Lauf. Zunächst sollten sich die Athleten und Athletinnen im 100-Meter-Lauf messen. Ina Bühl (14,7 Sek) und Marvin Kastl (11,3 Sek) erwiesen sich als besonders sprintstark und entschieden die Konkurrenz für sich.

Anschließend ging es um den Titel im Weitsprung. Erneut stach Marvin Kastl (6,59 Meter) seine Widersacher aus und sicherte sich Platz 1, das Damenfeld wurde von Valerie Wolf (4,08 Meter) klar dominiert.

Nun sollten die Kugeln fliegen. Bei den Damen entwickelte sich ein dramatisches Kopf an Kopf Rennen, bei dem sich am Ende Azra Tas (7,82 Meter) und Kartin Orth (7,82 Meter) mit exakt der gleichen Weite den ersten Platz teilten. Marvin Kastl (10,15 Meter) verwies das Teilnehmerfeld der Herren einmal mehr auf die Plätze.

Abschließender Wettkampf und Highlight des Tuniers sollte der Hochsprung werden. Marvin Kastl behielt eine weiße Weste und konnte auch den letzten Wettkampf der Herren für sich entscheiden. Die Kulisse tobte als Kastl seine persönliche Bestleistung erzielte und damit einhergehend einen neuen Schulrekord im Hochsprung etablierte (1,95 Meter). Katrin Orth (1,30 Meter) gewann bei den Damen und holte somit ihren zweiten Tagessieg.

Alle Siegerinnen und Sieger wurden bei der finalen Urkundenverleihung ausgezeichnet, prämiert und gebührend gefeiert. Das Organisationsteam bedankt sich für ein tolles Tunier und spricht ein großes Lob an die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, die im Sinne des Sports und getreu der Devise – dabei sein ist alles – eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen vermochten und somit das sportliche Ereignis selbst in den Vordergrund stellten.

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